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Das "Advanced Train-Lab" ist ein Das advanced TrainLab ist ein Versuchsträger der Deutschen Bahn für neue Zugtechnologien. Eingebaut sind auch drei Mobilfunkantennen für das 5G-Netz, das im Erzgebirge gestetet wird. Foto: Kai Michael Neuhold für die Deutsche Bahn AG

Erzgebirge testet digitale Bahntechnologien

Bund schießt für gemeinsames 5G-Projekt von TU Chemnitz und Bahn knapp 18 Millionen Euro zu. Annaberg-Buchholz, 21. Januar 2021. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gibt der Deutschen Bahn und der TU Chemnitz 17,75 Millionen Euro, damit die Partner im Erzgebirge die digitalen Schienentechnologien der Zukunft mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) testen können. Im Fokus des Projektes „Digitales Testfeld Bahn“ stehen Kommunikationstechnik, Leit- und Sicherungstechnik, Künstliche Intelligenz, Antriebstechnik, Sensorik und Mensch-Technik-Interaktion im Bahnverkehr der Zukunft. Das geht Mitteilungen der Sächsischen Staatskanzlei und der TU Chemnitz hervor.

AVIrail-Prokurist Thomas Hahne führt einen elektronischen Bahn-Rückspiegel vor. Foto: Heiko Weckbrodt (bearbeitet)

Analoger Kampf gegen den toten Winkel

Freitaler eRückspiegel von „AviRail“ sollen Bahnen sicherer machen Freital, 13. Oktober 2014. Damit Bahnen sicherer werden und sich weniger Menschen durch unbedachte Manöver an ab- oder anfahrenden Zügen verletzen oder gar sterben, konstruiert das junge Freitaler Unternehmen „AVIrail“ nun elektronische Rückspiegel. Anders als deren klassisch-gläserne Brüder zeigen deren geteilte Bildschirme („Split Screens“) dem U-, S- oder Straßenbahnfahrer auf einen Blick linke wie rechte Zugseite, kennen keine tote Winkel. „Haben Sie schon mal in einem richtig großen Fahrzeug wie einem Laster versucht, alle Rückspiegel im Auge zu behalten?“, fragt „AVIRail“-Prokurist Thomas Hahne rhetorisch. „Bei unseren elektronischen Bildschirmen hat der Zugführer alles auf einen Blick.“