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Ein Fraunhofer-Mitarbeiter zeigt das Modell eines Tanks für tiefgekühlten Wasserstofftanks, bei dem Magnetpulse die Bauteile aus Kupfer, Stahl und Aluminium superdicht zusammengeschweißt haben. Foto: Ronald Bonß für das Fraunhofer-IWS Dresden

Superdichte Tiefkühltanks für Wasserstoff-Flugzeuge

Das Fraunhofer IWS hat dafür ein neues Magnetpulsschweiß-Verfahren entwickelt Dresden/München, 7. April 2021. Da massenmarkttaugliche elektrische Flugzeuge, die ihren Antriebsstrom ähnlich wie Elektroautos aus Batterien saugen, vorläufig nicht machbar sind, suchen Ingenieure weltweit nach alternativen Antriebskonzepten. Um die Klimabilanz der Luftfahrt zu verbessern, steht beispielsweise flüssiger Wasserstoff statt Kerosin als Energieträger zur Debatte. Für solche umweltfreundlicheren Flugzeuge werden aber superdichte Tanks für tiefgekühlten flüssigem Wasserstoff gebraucht. Dafür hat Fraunhofer Dresden nun ein innovatives Magnetpuls-Verfahren entwickelt.

Fraunhofer-KI “Isaac” hört raus, ob die Schweißnaht passt

Auch Laien sollen die künstliche Horch-Intelligenz umschulen können Ilmenau, 6. April 2021. So wie ein erfahrener Automechaniker schon an den Motorgeräuschen erkennt, ob bald eine Reparatur fällig ist, können inzwischen auch „Künstliche Intelligenzen“ (KI) am Klang eines Industrieprozesses heraushören, ob zum da Qualität oder Ausschuss entsteht. Am Beispiel von Schweißnähten demonstriert das nun ein Thüringer Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher: Das Team um Judith Liebetrau vom „Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie“ (IDMT) aus Ilmenau hat eine KI darauf trainiert, an Geräuschen Schweißfehler zu erkennen.

Ronald Schulz ist Geschäftsführer der Dresdner Fabrik von Abicor Binzel. Vor 80 Jahren wurde das Dresdner Unternehmen vom Schmied Kurt Haufe gegründet, der Schweißbrenner für die DDR-Wirtschaft entwickelte. Foto: Heiko Weckbrodt

Schweißbrenner-Marktführer Abicor Binzel Dresden baut aus

Für Schweißer und Babys: Abicor Binzel Dresden beliefert vom grünen Dorfkern Altlöbtau aus die Welt mit Schweißpistolen – früher gab’s Beißringe von den Sachsen. Dresden, 6. August 2019. Raten Sie mal: Wo sitzt wohl der weltweit führende Hersteller von Hand-Schweißbrennern? Nein, nicht in Japan, China oder in den USA: in Dresden, im beschaulichen alten Dorfkern von Löbtau. Dort residierte fast acht Dekaden lang die „Kurt Haufe Schweißtechnik Dresden“ (KHD), die heute als Tochtergesellschaft zur „Abicor Binzel“-Unternehmensgruppe gehört. In Altlöbtau stellt dieser Weltmarktführer in der Nische jene manuellen und automatischen Schweißpistolen her, mit denen Waggons, Schiffe und viele andere Stahlkolosse überall auf der Welt zusammengefügt werden.