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Chip-Auftragsfertiger bauen Kapazitäten enorm aus

Spitzen-Foundries kämpfen um Marktanteile Scottsdale/Dresdeb/Taipeh, 3. Oktober 2013: Weil immer mehr Mikroelektronik-Firmen auf eigen Fabriken verzichten und daher eine große Nachfrage für Chip-Auftragsfertiger (Foundries) generieren, andererseits gerade im Foundry-Markt die taiwanesischen Platzhirsche wie TSMC und UMC inzwischen durch Globalfoundries (GF) und Samsung bedrängt werden, investieren die führenden Auftragsfertiger weltweit überproportional stark in einen Ausbau ihrer Kapazitäten. Das geht aus einem „IC Insights“-Report hervor.

Foundry-Primus TSMC schließt 2011 mit Mini-Wachstum ab

Taipeh, 10.1.2012: Die weltweit größte Chip-Foundry “TSMC” hat im Jahr 2011 Umsätze von rund 427,1 Milliarden Tainwan-Dollar (11,16 Milliarden Euro) realisiert, nur 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilte das taiwanesische Unternehmen in Taipeh mit. Nach einer recht auftragsstarken ersten Jahreshälfte war der Auftragsfertiger (über 33.000 Mitarbeiter weltweit) wegen der Euro-Krise, der US-Haushaltskrise und der abgeschwächten Nachfrage von den Weltmärkten ab dem Spätersommer allerdings unter Druck geraten. Im Dezember 2011 musste TSMC einen 10,4-prozentigen Auftragsrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bilanzieren.

Gewinn von Taiwans Chipschmiede TSMC bricht weiter ein

Hsin-Chu, 27.10.2011: Beim weltweit größten Chip-Auftragsfertiger TSMC im taiwanesischen Hsin-Chu hat sich die Geschäftslage weiter verschlechtert: TSMC-Finanzchefin Lora Ho hat heute das dritte Quartal 2011 abgerechnet und teilte einen Umsatzrückgang um 5,1 Prozent und einen Gewinneinbruch um über ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit.

Naht Abschwung in Chipbranche?

Taiwans Foundries sehen Wolken am Halbleiter-Horizont Taipeh, 20.8.2011: Bei den führenden Chip-Foundries in Taiwan mehren sich die Anzeichen, dass der Halbleitermarkt zu schwächeln beginnt – unter anderem als indirekte Folge der Schuldenkrisen in den USA und Europa, einer hohen Inflation in den bisher markttreibenden Schwellenländern und einer nachlassenden Elektronikgüter-Nachfrage seitens der Verbraucher. Das geht aus Angaben der zwei weltgrößten Halbleiter-Auftragsfertiger TSMC und UMC hervor. Und erfahrungsgemäß bekommen Ausrüster und Foundries als erstes die Vorboten eines Abschwungs zu spüren. Schuldenkrise, Inflation und Konsumschwäche drücken Nachfrage “Der wirtschaftliche Ausblick hat sich in den letzten Monaten abgeschwächt”, schätzte TSMC-Finanzchefin Lora Ho ein. Daher erwarte man deutliche Umsatzeinbußen im dritten Quartal 2011. UMC-Chef Shih-Wei Sun sieht das ähnlich: “Makroökonomische Faktoren wie die Schuldenprobleme in Europa und den USA und die Inflation der Schwellenmärkte haben zu unvorteilhaften Wirtschaftsbedingungen geführt. Diese Unsicherheiten führen zu konservativen Geschäftsprognosen der Kunden.” Zu erwarten sei, dass all diese Faktoren die traditionelle Herbstbelebung der Halbleiterbranche wohl überlagern und zu sinkender Nachfrage führen werden. Globalfoundries als weltweit drittgrößter Chip-Auftragsfertiger machte keine Angaben zum Geschäftsverlauf. Das in den …

45 Prozent Umsatzplus für Globalfoundries

Knapp drei Milliarden Euro für 2011 erwartet Milpitas/Dresden, 9.8.2011. Lange gab sich „Globalfoundries” (GF) bei harten Geschäftszahlen recht bedeckt, doch in einer Unternehmens-Präsentation für die „Semicon West”, die dem “Computer-Oiger” vorliegt, sind nun konkrete Angaben aufgetaucht. Demnach kam der Chip-Auftragsfertiger (Foundry) im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 3,5 Milliarden Dollar (2,45 Milliarden Euro), 45 Prozent mehr als im Vorjahr. Für dieses Jahr erwartet die im kalifornischen Milpitas ansässige Firma einen Umsatz um die 4,2 Milliarden Dollar (2,95 Milliarden Euro). Ausbau in Dresden, Neubau in New York GF entstand im März 2009 aus den ehemaligen AMD-Werken und übernahm im Januar 2010 den Konkurrenten „Chartered” in Singapur (Umsatz 2009: rund 1,54 Milliarden Dollar). Eigentümer sind der arabische Investment-Fonds „Advanced Technology Investment Company” (ATIC) und AMD. Weltweit hat das Unternehmen über 10.000 Mitarbeiter, darunter 3200 in seinem Leitwerk in Dresden, das momentan für rund zwei Milliarden Euro ausgebaut wird. Derzeit werden in Dresden noch rund 300 Ingenieure und Techniker gesucht (Bewerbungsportal hier). Weitere Fabriken befinden sich in Singapur, eine Mega-Fabrik in Malta im US-Bundesstaat New York wird …