Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rentner

TU-Wissenschaftler Tobias Dietrich hat am Hotelzimmer für „Silver Ager“ mitgearbeitet. Sein Team sucht nun nach Probanden. Foto: Birgit Holthaus

TU Dresden sucht Test-Rentner für Seniorenhotel

Neue Möbelkonzepte sollen reisenden 50-Plussern Gelenkschmerz ersparen Dresden, 16. Mai 2015. Um zu prüfen, ob ihre Möbel-Konzepte für Rentner-Hotels funktionieren, haben die Holztechniker und Designer der TU Dresden einen probeweise eingerichteten Container vor dem Hörsaalzentrum an der Bergstraße hingesetzt. Nun suchen sie 40 Test-Senioren, die mindestens 50 Jahre alt sind und bis Ende Juni die Möbel ausprobieren, teilte die Uni mit.

Jeder 10. Senior arbeit mit Tablettrechnern. Foto: Bitkom

Berufsimpulse wirken bis ins hohe Alter

Uni Leipzig: Wer im Beruf gefordert wurde, baut als Rentner nicht so schnell ab Leipzig, 5. Mai 2015: Das berufliche Profil eines Menschen wirkt bis ins hohe Alter nach: Wer in seinem Arbeitsleben anspruchsvolle Tätigkeiten hatte, beispielsweise Strategien entwickeln, Daten analysieren, Details beachten und Konflikte lösen, der baut auch als Rentner nicht so schnell intellektuell ab. Das hat eine Studie von Dr. Francisca S. Then vom Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Uni Leipzig ergeben.

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Immer mehr arme Rentner und Behinderte hängen am Stütze-Tropf

Sozialhilfeausgaben in Kommunen steigen stark Dresden, 12. Februar 2015: Weil immer mehr arme Rentner und Behinderte auf finanzielle Stütze angewiesen sind, kämpfen die Kommunen in Deutschland mit überdurchschnittlich wachsenden Sozialhilfe-Ausgaben. Während die Einnahmen der Städte und Landkreise zwischen 2006 und 2013 im Schnitt nur um 3,2 Prozent pro Jahr stiegen, wuchsen die Sozialhilfe-Kosten jährlich um 4,3 Prozent. Dabei gibt es allerdings erhebliche regionale Unterschiede, wie die Studie „Immer mehr Bedürftige“ des ifo-Instituts in Dresden ergeben hat.

Immer mehr Senioren nutzen das Internet und Netzwerke wie "Facebook". Abb.: Bitkom

Jeder 5. Senior kann sich Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen

Berlin, 12. Dezember 2014: Einmal am digitalen Haken, kommen Rentner gar nicht mehr los davon: Fast jeder fünfte Senior kann sich ein Leben ohne Internet gar nicht mehr vorstellen, wie jetzt eine Forsa-Umfrage für den deutschen Hightech-Verband „Bitkom“ ergeben hat. „Wer sich einmal mit dem Internet befasst, profitiert schon nach kurzer Zeit von den enormen Möglichkeiten und Verbesserungen für den Alltag“, ist Bitkom-Präsident Dieter Kempf überzeugt.

Die "Asina"-Benutzeroberfläche setzt auf eine einfache Kachel-Struktur, um Senioren die bedienung per Fingertippzu erleichtern. Foto: Exelonix

Sächsisches Senioren-Tablet erinnert Rentner an die Pillen

Exelonix Dresden stellt „Asina“ zur IFA vor Dresden/Berlin, 26. August 2014: Drei sächsische Ingenieure und ein Arzt haben ein Senioren-Tablet entwickelt, das Rentnern den Alltag erleichtern und sie zum Beispiel an an die Einnahme ihrer Medikamente erinnern soll. Hinter dem „Asina“ steckt letztlich ein Android-Tablet von Samsung, das von der jungen Dresdner Firma „Exelonix“ mit einer besonders einfach bedienbaren Kachel-Benutzeroberfläche versehen wurde. Das Unternehmen will den „Asina“ nun erstmals der Öffentlichkeit vorstellen – auf der Funkmesse „IFA“ (5.-10. September 2014) in Berlin.

Senioren bekommen virtuelle Alltags-Assistenten

Dresdner TU-Ausgründung Exelonix antwortet mit Tablets auf demografischen Wandel Dresden, 22. November 2013: Vernetzte Tablettrechner sollen es Senioren – insbesondere auf dem Lande – künftig ermöglichen, länger ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen, statt ins Pflegeheim umzuziehen. Dieses Ziel hat sich die Dresdner TU-Ausgründung „Exelonix“ auf die Fahnen geschrieben. Anfang 2014 will sie ihre ersten „Asina“-Tablets an Rentner in Dresden verteilen. Ein weiteres Pilotprojekt für Senioren in den Gemeinden nordöstlich der Landeshauptstadt ist in Vorbereitung.

Verband: Digitale Alters-Kluft in Netzwerken nimmt ab

Senioren tummeln sich verstärkt bei Facebook & Co. Berlin, 29. Juli 2013: In den sogenannten „sozialen Netzwerken“ wie Facebook und Google+ sind auch immer mehr Senioren unterwegs. Das geht aus einer Meldung des Hightech-Verbandes „Bitkom“ in Berlin hervor. So sind zwei Drittel der Internetnutzer jenseits der 65 Jahre mittlerweile in mindestens einem solchen Netzwerk angemeldet – vor zwei Jahren betrug dieser Anteil erst 40 Prozent.

Senioren entdecken Facebook

Berlin, 1.1.2012: Unter den Jugendlichen ist Facebook (weltweit rund 800 Millionen Nutzer) bereits ein Massenphänomen, inzwischen sind die Kontaktnetzwerke aber auch bei den deutschen Rentnern im Kommen: 40 Prozent der Online-Senioren zwischen 65 und 69 Jahren nutzen inzwischen Facebook und Co. – vor zwei Jahren waren es erst 17 Prozent. Das hat eine “Forsa”-Umfrage unter 1000 Internetnutzern für den deutschen Hightech-Verband “Bitkom” ermittelt.

HTW Dresden entwickelt elektronische Fahrhelfer für Senioren

Dresden, 21.8.2011: Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden will Fahrerassistenz-Systeme speziell für Senioren entwickeln. Wie die Hochschule und das Partnerunternehmen “fsd Fahrzeugsystemdaten GmbH” mitteilten, sollen die elektronischen Helfer im Auto den Rentnern helfen, schwierige Fahrsituationen zu bewältigen und ihre Mobilität zu erhalten. “Komplexe Verkehrssituationen wie zum Beispiel das Befahren von Kreuzungsbereichen bereiten Senioren größere Probleme als jüngeren Fahrern”, hieß es von der HTW. Und vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung werde dieses Thema weiter an Bedeutung gewinnen. Im ersten Schritt wollen HTW und fsd mit einem speziellen Versuchsfahrzeug zwei Jahre lang im Zuge eines Promotionsstipendiums das Fahrverhalten von Senioren untersuchen. Dabei sollen Sensoren zum Beispiel den Herzschlag, das Sichtfeld und den Puls älterer Versuchsfahrer messen. Aus den Daten soll dann ein Fahrerassistenzsystem entwickelt werden, das gefährliche Verkehrssituationen beizeiten erkennt und die Senioren dann unterstützt.