Alle Artikel mit dem Schlagwort: Polymere

So etwa sehen die neuen Korsette für die Skoliosetherapie aus, die Dresdner Forscher aus Kunststoff-Fasern und Multi-Matrix-Kompositen hergestellt hat. An der Entwicklung beteiligt waren das Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) der TU Dresden und das Leibniz-Institut für Polymerforschung (IPF) Dresden. Foto: Axel Spickenheuer für das IPF

Komfortable Prothesen: Weich und hart durch Duroplast

Brandstetter-Preis für Dresdner Nachwuchs-Polymerforscher Konrad Dresden, 24. April 2020. Um künftig besonders leichte und doch stabile Schienen für lädierte Beine, Füße und Arme herstellen zu können, hat der Dresdner Nachwuchsforscher Felix Conrad moderne textile Technologien eingesetzt. Für seine Diplomarbeit, in der er seine Prozesskette beschrieben hat, bekommt er nun den „Professor-Franz-Brandstetter-Preis“, teilte das Leibniz-Institut für Polymerforschung (IPF) Dresden mit.

Ulrike Hoesch-Vial und Sven Hansen zeigen in der Polymer-Park-Halle die kleinen Kunststoffkügelchen, aus denen ihre Leichtbau-Platten gepresst werden. Foto: Heiko Weckbrodt

Hightech-Werkstoffbäcker unterm alten Kirow-Kran

Leichtbau-Firma „Polymer-Park“ reanimiert alte Sachenwerk-Halle in Dresden Dresden, 18. Juli 2914: Hier bröckelnde Backsteinmauern unter blindgewordenen Scheiben, Löwenzahn, der sich durch alte Industriehallen zwängt. Da frischgetünchte Fassaden, Tafeln voller bunter Firmenschilder. Dazwischen halbverrostete Stahlzäune, die nichts mehr bewachen außer Unkrautplantagen. Wer die Straße des 17. Juni in Niedersedlitz abfährt, unternimmt eine Zeitreise: durch die Jahre des Wirtschafts-Boom nach der Reichsgründung, Rezession, Arbeiteraufstand, die VEB-Expansion, als das Sachsenwerk immer mehr zu einer Stadt in der Stadt wurde, den Zusammenbruch der DDR-Industrie – und die Reanimationsversuche für das riesige Sachenwerk-Areal nach der Wende. Champion in der Nische Und zu dieser Neustart-Geschichte gehören auch Ulrike Hoesch-Vial und Sven Hansen. Die beiden Unternehmer haben sich eine der alten Sachenwerk-Hallen gesichert, sie saniert, mit modernster Technik bestückt und damit die Saat für einen jener legendären „Hidden Champions“ gelegt, jener Weltmarktführer in der Nische, von denen so oft die Rede ist, die aber außerhalb ihrer Branche kaum einer kennt.

Biegsame Sensorfolien aus Dresden sollen Maschinen genauer machen

Dresden/Chemnitz, 2. September 2013: Werkstoffforscher aus Dresden und Chemnitz haben ultradünne biegsame Magnetfeld-Sensoren angefertigt, die unter anderem zu präziser arbeitenden Werkzeugmaschinen führen sollen. Das teilte das „Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung“ (IFW) Dresden mit, das die aus Polymeren und metallischen Dünnschichten bestehenden Sensorenfolien gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz entwickelt hatte.