Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nachdigitalisierung

Retrofit einer Rundstrickmaschine. Abb.: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum/ TU Chemnitz

Chemnitzer rüsten Museums-Strickmaschine für Industrie 4.0 auf

Ingenieure demonstrieren mit Uralt-Exponaten die Chancen der „Retrofit“-Aufwertung Chemnitz, 4. September 2020. Sächsische Ingenieure haben eine museale Rundstrickmaschine nachträglich digitalisiert und beispielhaft für die „Industrie 4.0“ fit gemacht. Sie wollen das fast 100 Jahre alte Exponat aus dem Industriemuseum Chemnitz zwar nicht ernsthaft für die hochautomatisierte Textilproduktion einsetzen. Aber sie wollen damit zeigen, dass viele ältere Maschinen, die mechanisch noch gut funktionieren, nicht ausgemustert werden müssen, sondern per „Retrofit“ rückwirkend („retro“) für moderne Industrieanforderungen „fit“ gemacht werden können. Darüber hat jetzt das „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum“ der TU Chemnitz berichtet, zu dem die Aufrüster gehören.

Annekathrin Weser betreut im SLUB-Digitalisierungszentrum einen Scan-Roboter für die Massen-Digitalisierung, der etwa 500 Buchseiten pro Stunde schafft. Foto: Heiko Weckbrodt

Im Corona-Notbetrieb: Slub Dresden scannt nun Bücher auf Anfrage

Unibibliothek startet Digitalisierungs-„Wunschkonzert“ für TU-Forscher und Studenten Dresden, 15. April 2020. Damit Wissenschaftler und Studenten der TU Dresden auch im Corona-Notbetrieb weiter forschen und lernen können, startet die Sächsische Landes- und Uni-Bibliothek Slub in Dresden heute einen neuen „Scan on Demand“-Dienst. Das heißt: Während der Seuchen-Schließzeit digitalisieren die Bibliothekare auf Anfrage von registrierten Slub-Nutzern wissenschaftliche Aufsätze oder ausgewählte Kapitel von Büchern, die bisher nur in Papierform vorliegen.