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Im neuen Notstromaggregat von Grünland und Fraunhofer Ifam Dresden erzeugt eine Brennstoffzelle die elektrische Energie aus Wasserstoff, der wiederum durch Powerpaste in Kartuschenform eingespeist wird. Foto: Heiko Weckbrodt

Powerpaste sorgt bei Stromausfällen für „Saft“

Fraunhofer Dresden entwickelt mit österreichischen Partnern wasserstoffgespeistes Notstromaggregat für Mobilfunk Dresden, 18. Juli 2022. Wasserstoff-basierte „Powerpaste“ aus Dresden soll künftig bei Stromausfällen Mobilfunk-Stationen und Rechentechnik am Laufen halten. Ein dafür geeignetes 900-Watt-Notstromaggregat haben das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (Ifam) aus Dresden und das Unternehmen „Grünland“ aus Österreich gemeinsam konstruiert. Die dabei eingesetzte Powerpaste habe eine etwas zehnmal so hohe Energiedichte wie ein Lithium-Akku, betonten die Entwickler. Dadurch könne das System beispielsweise eine Mobilfunkstation etwa 48 Stunden lang mit Strom versorgen – und zwar ganz ohne den Krach, den etwa ein klassisches Diesel-Notstromaggregat macht.

Magnesium-Bauteil für einen Jaguar-Landrover von Meridian Lightweight Technologies. Foto: IDTechEx

Magnesium und Karbon ringen um Leichtbau-Krone

ID-TechEx: Beide Materialien könnten Alu und GFK beerben Cambridge, 10. Mai 2018. Nach Aluminium und Glasfaserkunststoffen (GFK) rücken nun immer mehr die Leichtbau-Werkstoffe Magnesium und Karbon in den Mittelpunkt von Auto-, Luftfahrt- und anderen Industrien. Darauf hat das Marktanalyse-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge hingewiesen. Welches dieser Materialien sich demnächst in der Serienproduktion durchsetzen werde, sei aber längst noch nicht entschieden.