Alle Artikel mit dem Schlagwort: Memristor

Memristoren können beispielsweise als superschneller Speicher für Steuersysteme eingesetzt werden. Abb.: Namlab Dresden

DFG überträgt der TU Dresden neue Elektronik-Forschungen

Lernfähige Chips und gestapelte Atomnetze im Visier Dresden, 10. April 2019. Memristoren und gestapelte 2D-Materialien stehen im Mittelpunkt neuer Elektronik-Forschungsprojekte, die Professoren der Technischen Universität Dresden (TUD) leiten. Eine Millionenförderung durch die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ (DFG) ab 2020 ist absehbar. Das geht aus Mitteilungen der TUD und des sächsischen Wissenschaftsministeriums hervor.

Designer-Werkstoffe, auch Material 4.0 genannt, entstehen wie im Lego-Kasten: Atom für Atom werden die Moleküle am Computer entworfen. Abb.: Heiko Weckbrodt

Mit dem atomaren Lego-Baukasten zum „Material 4.0“

DCMS lädt zur Sommerschule an der TU Dresden über Designerwerkstoffe aus dem Computer ein Dresden, 8. September 2017. „Das rechnergestützte Materialdesign gewinnt zunehmend an Bedeutung“, schätzen Professor Giovanni Cuniberti und weitere Wissenschaftler des „Dresden Centers for Computational Materials Science“ (DCMS) ein. Getrieben sei dies „einerseits durch die enormen wissenschaftlichen Fortschritte in der Materialmodellierung und andererseits durch die steigende Nachfrage nach zuverlässigen Simulationsmethoden aus der Industrie“. Angesichts dieser wachsenden Bedeutung haben die Sachsen nun führende Experten für computerentworfene Werkstoffe zu einer Sommerschule „MATERIALS 4.0 – The digitally enabled atom to system revolution“ an die TU Dresden eingeladen. Vom 11. bis zum 15. September 2017 wollen sich Experten und Nachwuchsforscher über neueste Trends in ihrem Fach austauschen.