Alle Artikel mit dem Schlagwort: Laster

Ein mobiler Greifstapler hebt im Trailerport II im Alberthafen Dresden die Container zwischen Sattelaufliegern und Güterzügen um. Foto: SBO

Neuer Schnell-Umschlagplatz „Straße-Schiene“ startet in Dresden

Binnenhäfen haben 5,7 Millionen Euro in Kapazitäts-Verdopplung investiert Dresden, 13. Juni 2024. Um kombinierte Waren-Transporte per Laster, Bahn und Schiff zu erleichtern, hat Hafenkapitän Heiko Loroff nun einen neuen „Trailerport“ im Alberthafen Dresden in Betrieb genommen. Die „Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe“ (SBO) hatten angesichts der großen Nachfrage für schnelle Container-Wechsel zwischen Lkw und Eisenbahn insgesamt rund 5,7 Millionen Euro in diese zweite Anlage dieser Art im Alberthafen investiert. Davon hatte der Bund zwei Millionen Euro als Zuschuss finanziert.

In Chemnitz sind bereits viele Wasserstoff-Forschungsprojekte konzentriert. Hier im Bild beispielsweise installiert Peter Schwotzer-Uhlig im Brennstoffzellenlabor der Professur für "Alternative Fahrzeugantriebe" (Alf) eine Versuchsanordnung. Sachsen bemüht sich bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nun darum, in Chemnitz ein "Hydrogen and Mobility Innovation Center" (HIC) anzusiedeln. Foto: Jacob Müller für die TU Chemnitz

Sachsen will Wasserstoff-Forschungszentrum „auf Weltniveau“ in Chemnitz

Freistaat schießt 15 Millionen zu Bundesmitteln zu Chemnitz/Dresden, 19. Dezember 2023. Um ein nationales Wasserstoff-Forschungszentrum „auf Weltniveau“ in Chemnitz einzurichten, schießt der Freistaat Sachsen von 2024 bis 2028 rund 15 Millionen Euro für das künftige „Hydrogen Innovation Centers“ (HIC) zu. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) soll dafür eine Vereinbarung mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) aushandeln. Das hat die sächsische Regierung heute in Dresden beschlossen.

Elefantenrennen in Dänemark- Foto: Heb, Wikipedia, CC3-Lizenz, tinyurl.com/coaaon8

Warum Elefantenrennen auf der Autobahn?

Der Ausbrems-Effekt von Laster-Wettrennen wird meist überschätzt, sagt Verkehrsfluss-Experte Dr. Martin Treiber Das hat wohl schon jeden Autofahrer einmal genervt: Da düst man so schön zügig über die Autobahn – und plötzlich schert ein Laster auf die linke Spur, um einen anderen Brummi zu überholen. Natürlich mit der Tempodifferenz einer komatösen Gartenschnecke, damit’s richtig Spaß macht. Warum aber kommt es so oft zu solchen „Elefantenrennen“ zwischen Lkws, die oft nur mit zwei, drei Kilometern pro Stunde (km/h) Tempounterschied ausgetragen werden und die so furchtbar nerven? Und was haben sie für Folgen für den Verkehr ringsum? Mit Blick auf die Ferien-reisezeit hat Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt dazu den Verkehrsfluss-Experten Dr. Martin Treiber vom Lehrstuhl für Ökonometrie und Statistik in der Fakultät Verkehrswissenschaften der TU Dresden ausgequetscht. Als Autofahrer frage ich mich immer: Gibt es eine innere Notwendigkeit für Elefantenrennen? Fürchten die Brummi-Fahrer vielleicht, Schwung am Berg zu verlieren? Dr. Martin Treiber: Früher war das ein Argument, weil viele untermotorisierte Lkw unterwegs waren, die Probleme an Steigungen hatten. Heutige Laster dagegen haben meist genug Power, um auch voll …