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Die Filmnächte am Elbufer Dresden verzeichneten seit der Premiere 1991 enorme Zuwächse der Besucherzahlen. Foto: Filmnächte

Freiluft-Kinos legen enorm zu

15 % Besucherplus – davon können Multiplexe nur träumen Berlin/Dresden, 31. August 2014: Gegen den Trend im deutschen Kinomarkt insgesamt verzeichnen Open-Air-Kinos (Beispiel: „Filmnächte am Elbufer Dresden“) mehr Besucher und höhere Umsätze. Das geht aus einer Analyse der “Filmförderanstal”t (FFA) in Berlin hervor. So wurden in Deutschland im vergangenen Jahr insgesamt 5,4 Millionen Kino-Tickets verkauft – vier Prozent weniger als im Vorjahr. Die Freiluftkinos dagegen fanden 15,4 Prozent mehr Besucher und machten sogar 17,7 Prozent mehr Umsätze.

Foto: Heiko Weckbrodt

Mehr Besucher für 3D-Filme

28 Millionen 3D-Besucher im vergangenen Jahr – während Kinomarkt insgesamt stagniert Berlin/Dresden, 22. August 2014: Innerhalb eines insgesamt stagnierenden deutschen Kinomarktes sorgt der 3D-Film dennoch für Wachstums-Impulse: Mittlerweile geht jeder fünfte Kinobesucher in einen 3D-Film, der Marktanteil der stereoskopischen Filme stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwei Punkte auf 22 Prozent. Das geht aus einer Studie der Filmförderanstalt (FFA) Berlin hervor.

Kino in Weimar am teuersten

Deutschland-Schnitt für Samstags-Vorstellung und 2 Erwachsene: 14,96 Euro Weimar/Leipzig, 21. November 2013: Die Weimarer müssen in Deutschland am tiefsten in die Tasche greifen, um einen Kinobesuch zu bezahlen: Zwei Erwachsene löhnen in der Stadt von Goethe und Schiller im Schnitt 18,20 Euro für eine Samstagsvorstellung. Das hat eine vergleichende Erhebung des Leipziger Reiseportals „Ab in den Urlaub“ unter 115 Städten und 448 Kinos ergeben. Demnach sind bundesweit durchschnittlich 14,96 Euro für zwei Erwachsenen-Kinokarten an Sonnabenden fällig. Am billigsten kommen die Chemnitzer mit 10,76 Euro weg. Auch Dresden, wo Kindodichte und damit Konkurrenzdruck besonders hoch sind, gehört mit 12,92 Euro zu den günstigen Filmtheater-Städten.

Dänischer Horrorkrimi „Erbarmen“ kommt Anfang 2014 ins Kino

Weitere Adler-Olsen-Verfilmungen sollen folgen Kopenhagen, 5. August 2013: Darauf haben viele Krimifans wohl schon sehnsüchtig gewartet: „Erbarmen“ von Dänemarks Starautor Jussi Adler-Olsen wird am Sonnabend zunächst auf dem „Locarno Filmfestival“ gezeigt. Am 16. Januar (Aktualisierung:) 6. Februar 2014 (Aktualisierung 2): 23. Januar 2014 kommt er dann in die deutschen Kinos. Das teilte Verleiher „NFP“ mit. Der erste Fall von Kommissar Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) wurde glücklicherweise nicht von den Amerikanern, sondern von einem dänischen Stab um Regisseur Mikkel Nørgaard („Borgen“) verfilmt und lässt auf Hochspannung pur hoffen.

Hälfte aller Kinosäle nun digital, fast alle im Internet präsent

Berlin, 12.7.2012: Nach einem kräftigen – und größtenteils staatlich geförderten – Investitionsschub im vergangenen Jahr ist nun die Hälfte aller Kinosäle in Deutschland digital aufgerüstet, fast jeder dritte Saal ist auf 3D-Projektion ausgelegt. Das hat eine Studie der Filmförderanstalt in Berlin ergeben. Und ein Ende des Digital- und 3D-Trends ist nicht abzusehen: Die Filmtheaterbetreiber wollen in den nächsten zwei Jahren weitere Investitionen tätigen, die dazu führen, dass dann über drei Viertel aller Säle digital und etwa die Hälfte mit 3D arbeiten.

Kinos locken mehr Besucher an – Kinosterben geht aber weiter

Berlin/Dresden, 8.2.2012: Weniger Kinos haben im vergangenen Jahr in Deutschland mehr Besucher angezogen – das geht aus der heute vorgelegten Jahresstatistik 2011 der Filmförderanstalt (FFA) hervor. Demnach zogen die deutschen Filmtheater im Jahr 2011 rund 129,6 Millionen Besucher an, 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Zugleich setzten sich Kinosterben und Konzentrationsprozesse fort, denn die Zahl der Spielstätten sank um 43 auf 1671, die der Säle um 59 auf 4640 Leinwände. Multiplexe drücken kleine Kinos an die Wand Die wachsenden Besucherzahlen und Umsätze (958,1 Millionen Euro = plus 4,1 Prozent) kamen vor allem den Großkinos, den Multiplexen in Großstädten zu gute, während sich die Schlinge um die Dorfkinos und Programmkinos enger zieht: Nach FFA-Erhebungen ist die Mehrzahl der Schließungen auf Unrentabilität und Konkurrenzdruck zurückzuführen.

DVD “Life in a Day”: Ach wie bunt!

Was erhält man, wenn man Menschen auffordert, ihre Tageserlebnisse auf Video aufzunehmen und an ein kommerzielles Filmstudio zu senden? Mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Mix aus Belanglosigkeiten, gierigen Versuchen, fürs Kino entdeckt zu werden, und nur ausnahmsweise Authentisches. So ist es auch den Regisseuren Kevin Macdonald (“Der Adler der IX. Legion”) und Ridley Scott (“Gladiator”) ergangen, die für ihren Versuch, den Film 2.0 zu kreieren, über 80.000 Einsendungen mit insgesamt reichlich 4500  Videostunden auf eineinhalb Stunden “Life in a Day” zusammengeschnitten haben.

Doku: Comrades in Dreams – Leinwandfieber

In der Dokumentation “Leinwandfieber” erfährt man, wie Penny aus den USA ein Kino betreibt, welches in einer alten Scheune untergebracht ist. Und dass – wenn sie nicht so viele freiwillige Helfer hätte – es in dem Ort kein Kino gäbe. Auch hört man etwas über das Leben von Lassane, Luc und Zakaria aus Burkina Faso, einem Land im Westen von Afrika, das hierzulande so bekannt ist wie Albanien für die Amerikaner. Lassane, Luc und Zakaria betreiben dort ein Kino, welches kein Dach besitzt und dessen Sitzbänke aus Stein bestehen.