Alle Artikel mit dem Schlagwort: Karlsruhe

Wo endet der Mensch, wo beginnt die Maschine? Szenenfoto aus der Neuverfilmung des Cyborg-Thrillers "Robocop". Abb.: MGM

Upgrade zum Übermenschen

Technikphilosoph Prof. Wiegerling warnt vor einer Zukunft, in der die Gesellschaft in reiche „Verbesserte“ und arme Bio-Menschen gespalten sein könnte Dresden/Karlsruhe, 10. Januar 2015. Medizinischer technischer Fortschritt mag eine tolle Sache sein: Eingepflanzte Herzschrittmacher zum Beispiel verlängern das Leben Hunderttausender Herzkranker signifikant, Brillen lassen die Blindfische unter uns wieder sehen, Hörgeräte die Schwerhörigen wieder an Alltagskommunikation teilhaben, Keramik-Implantate die Lahmen wieder laufen. Doch was, wenn sich diese Entwicklung immer weiter fortsetzt und nicht mehr nur nach Ersatz, sondern auch nach Verbesserung trachtet? Gibt es eine Grenze des Menschseins, des Individuums, das sich mit allzu vielen Implantaten aufgerüstet hat? Diesen Fragen ist Prof. Klaus Wiegerling in dieser Woche in Dresden nachgegangen. Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung erörterte der Philosoph vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (KIT-ITAS) aus Karlsruhe im Stadtmuseum vor Publikum die „Grenzen von Leib und Leben“ erörtert – und erntete trotz des anspruchsvollen Diskurses viel Aufmerksamkeit und Beifall.

Noch eine Zukunftsvision, aber gar nicht mehr weit weg: Heißluft löst Selbstheilung von Lackkratzern am Auto aus. Foto/Montage: Heiko Weckbrodt

Forscher entwickeln selbstheilende Autolacke

Polymere reparieren sich nach Hitzeschock immer wieder Karlsruhe/Dresden, 9. April 2014: Chemiker aus Karlsruhe, Dresden und Canberra Forscher haben neue selbstheilende Materialien entwickelt, die sich selbst automatisch repartieren, wenn es wärmer wird – und dies beliebig oft. Die Forscher sehen mögliche Einsatzfelder zum Beispiel im Automobil- und Flugzeugbau, aber auch in 3D-Druckern.

Dresdner und Karlsruher Forscher schmieden für 20 Millionen Euro Flüssigmetall-Allianz

Dresden/Karlsruhe, 25.6.2012. Flüssigmetalle sollen Solarkraftwerke künftig effizienter arbeiten lassen, aber auch die Gewinnung von Wasserstoff als Energieträger verbessern. Auch könnten Flüssigmetall-Batterien eine Schlüsselrolle bei der deutschen “Energiewende” spielen und als preiswerte und große Energiespeicher in den Stromnetzen dienen. Um diese und ähnliche Projekte voranzutreiben, haben nun das “Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf” (HZDR) und das “Karlsruher Institut für Technologie” (KIT) eine mit 20 Millionen Euro dotierte Forschungsallianz geschmiedet. LIMTECH (Liquid Metal Technologies) ist für zunächst fünf Jahre konzipiert und wird je zur Hälfte durch die Helmholtz-Gemeinschaft und die beteiligten Forschungspartner finanziert.