Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kardiologie

Künstliche Intelligenz ist bereits omnipräsent, ohne dass sie immer gleich sichtbar ist. Hier eine AILA-Roboterfrau vom Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DKFI) im "Futurium" in Berlin. Foto: Maximalfocus, Unsplash (https://unsplash.com/photos/khHs6rdee7I)

Dresdner KI erkennt Herzprobleme binnen 13 Sekunden

TU setzt Stromspar-Chiptechnik 22FDX von Globalfoundries Dresden ein Dresden/Berlin, 12. März 2021. „Künstliche Intelligenzen“ (KI) können binnen Sekunden anhand von Elektrokardiogrammen (EKG) gefährliche Herzrhythmusstörungen von Patienten erkennen. Den Beweis dafür haben der Dresdner Neuroelektronik-Professor Christian Mayr und sein Team im Pilotinnovationswettbewerb „Energieeffizientes KI-System“ angetreten. Sie setzten dafür Neurochips ein, die sie bei Globalfoundries Dresden fertigen ließen. Prof. Mayr von der TU Dresden kann sich nun um einen Millionenzuschuss vom Bundesforschungsministerium (BMBF) bewerben, um seinen Demonstrator weiterzuentwickeln. Das geht aus einer BMBF-Nachricht hervor.

Rotop produziert nuklearmedizinische Präparate und Kits. Foto: Rotop

Rossendorfer Generikum macht Herzprobleme sichtbar

Rotop und Forschungszentrum HZDR entwickeln gemeinsam strahlende Medikamente Dresden-Rossendorf, 31. August 2018. Ein neues Medikament aus Dresden-Rossendorf soll Kardiologen helfen, mögliche Herz-Durchblutungsstörungen bei ihren Patienten rasch zu erkennen. Das Präparat heißt „Tetrofosmin Rotop“ und ist schwach radioaktiv, damit Spezialkameras zeigen können, wie der Herzmuskel durchblutet ist. Das Pharma-Unternehmen „Rotop“ und das Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR) haben das Arzneimittel in achtjähriger Forschungsarbeit gemeinsam entwickelt. Inzwischen ist das Medikament zugelassen, patentiert und auf dem Markt verfügbar, teilte das Dresdner Familienunternehmen mit.

Abb.: TU Dresden

Dresdner Statiker simulieren Patienten-Herzen

Computermodell soll Behandlungserfolge verbessern Dresden, 19. Dezember 2015. Um Medizinern bei der Behandlung herzkranker Patienten zu helfen, entwickeln Statiker und Bauingenieure der TU Dresden derzeit Computermodelle des menschlichen Herzens. Diese Simulationen sollen an die Besonderheit eigener Menschen angepasst werden können. Dadurch könnten Ärzte in Zukunft besser analysieren, für welches Patienten-Herz welche Therapie funktionieren könnte, am welchen Herzschrittmacher-Kontakte zu platzieren sind und so weiter.