Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kalender

Ziemlich nervend: Durch ein automatisches Update im Google-Kalender werden uns neuerdings Geburtstage von unseren "Google+"-Kontakten eingeblendet. Abb.: BSF

Google+-Geburtstage aus Google-Kalender löschen

Wie man die jüngste Erinnerungs-Flut von Google loswerden kann Wer sowohl „Google+“ wie auch den – eigentlich recht praktischen – Google-Kalender nutzt und ihn zum Beispiel mit den Kalender-Apps auf dem iPhone oder einem Android-Telefon verknüpft hat, bekommt dort seit einiger Zeit automatisch die Geburtstage von mehr oder minder wildfremden Leuten angezeigt. Dabei handelt es sich um Geburtstage von Kontakten, die man bei „Google+ irgendwann einmal eingekreist hat. Leider kann man diese Jubiläen-Flut, die Google kürzlich unerbetenerweise eingespielt hat, nicht im Kalender selbst wieder abschalten, ohne die selbst eingetragenen Geburtstags-Erinnerungen gleich mit zu deaktivieren. Wir zeigen hier, wie man diese „Google+“-Geburtstage wieder los wird:

Maya-Tagung: Forscher rätseln über Dresdner Kodex

Dresden, 9. September 2012: Birgt der Dresdner Maya-Kodex bis heute unentdeckte Geheimnisse aus der präkolumbianischen Ära? Haben wir die komplizierte Kalender-Systematik dieser alten Hochkultur wirklich voll durchschaut? Diesen und weiteren Fragen wollen sich ab Dienstag 25 Maya-Experten aus mehreren Ländern auf einer Tagung in der Sächsischen Landes- und Uni-Bibliothek SLUB widmen, in der die legendäre Maya-Handschrift aufbewährt wird. Die Forscher diskutieren hinter verschlossenen Türen – anscheinend wollen sie keine Apokalyptiker anziehen, die aus dem Kodex gern und oft einen am 21. Dezember 2012 bevorstehenden Weltuntergang herauslesen wollen.

Reisebericht „Letzte Botschaft der Götter“: Journalistin tigert auf den Spuren der Maya

Fasziniert vom Dresdner Maya-Kodex daheim, hat sich die Dresdner Wissenschaftsjournalistin und Bauingenieurin Viola Zetzsche nach Mittelamerika aufgemacht, um die baulichen Relikte der Mayas und anderer indianischer Hochkulturen zu bereisen. Dort hat sie nach Hinweisen auf einen nahenden Weltuntergang gesucht, die Indios heute besucht, sich vor Totenschädeln gegruselt, auch Meinungen von Experten eingeholt und all dies in „Maya – Die letzte Botschaft der Götter“ aufgeschrieben, das im Apokalypsefeierjahr 2012 im Radebeuler Notschriftenverlag erschienen ist.

Dresdner Maya-Kodex: Apokalypsen im 5-Jahres-Takt

Sollten wir dieses Jahr den Weihnachtseinkauf streichen und lieber unsere Ersparnisse auf den Kopf hauen? Ja, denn am 21. Dezember 2012 geht die Welt ohnehin unter, sagen Profi-Apokalyptiker und Roland Emmerichs Katastrophenfilm „2012″, die sich auf okkulte Prophezeiungen in Maya-Inschriften und -Texten stützen. Nein, meint hingegen der Bonner Altamerikanist Prof. Nikolai Grube, der den besterhaltenen Maya-Kodex – den Codex Dresdensis – ausführlich studiert hat.

Stichwort „Maya-Kalender“: Warum die Apokalyptiker irren

Neben der Flutszene von Seite 74 stützen sich die Apokalyptik-Fans im Internet vor allem auf die Systematik des komplizierten Maya-Kalenders. Da die Maya nicht das Dezimalsystem wie wir, sondern – mit Ausnahmen – ein auf 20 basierendes Zahlensystem verwendeten, hatten sie zwei Kalender mit 260 und 365 Tagen, die wiederum in 20-Tages-Monate eingeteilt waren. Um richtig lange Zeiträume benennen zu können, führten die Priester zudem Einheiten wie „Bak‘tun” (400 Jahre), „piktun” (8000 Jahre) und „kalab‘tun” (160 000 Jahre) ein.