Alle Artikel mit dem Schlagwort: I. WK

Tschechen und Slowaken kämpfen sich im letzten Panzerzug nach Hause, im "Last Train Home", durch das bürgerkriegsgeschüttelte Russland. Visualisierung: THQ

Im Panzerzug durch Sibirien gen Prag gekämpft

Echtzeitstrategiespiel „Last Train Home“ angekündigt: Tschechoslowakische Legion kämpft sich auf Gleisen durch Rot- und Weißgardisten Am Ende des großen Maschinenkrieges ist ein Trupp aus tschechischen und slowakischen Legionären in Sibirien gestrandet – und gerät mitten in die Fronten zwischen Rot- und Weißgardisten, zwischen Bolschewiken und Zaren-Anhängern. In einem Panzerzug versucht sich die kleine Legion in eine fremde Heimat durchzuschlagen, die eben erst aus den Resten der KuK-Monarchie entstanden war, die Tschechoslowakei. Doch das ist leichter gesagt als getan: Immer wieder geraten die Männer und Frauen an Bord in Hinterhalte, müssen sich durch feindliche Linien von Bürgerkriegsparteien durchkämpfen und stetig die Schienen freiräumen… Digital miterleben können historisch interessierte Gamer demnächst in dem Echtzeit-Strategiespiel „Last Train Home“, das der Wiener Spieleverlag „THQ Nordic“ nun angekündigt hat.

Etwas ahistorisch, aber steampunkisch anzusehen: Miniraketenwerfer auf dem Spielzeug-Schlachfeld des I. Weltkriegs. Bildschirmfoto (hw) aus: "Toy Soldiers"

„Toy Soldiers HD“: Turmverteidigung gegen Spielzeugsoldaten

KI bietet das Militärspielzeug des I. Weltkriegs gegen uns auf Mit „Toy Soldiers HD“ hat „Accelerate Games“ nun ein Turmverteidigungs-Spiel der besonderen Art veröffentlicht: Statt klassische Feuerwerfer, Bogenschützen- oder Kanonentürme wie in so vielen klassischen „Tower Defence“-Titeln platzieren und steuern wir hier Spielzeugsoldaten und –Kanonen. Die sind im Stil der Propaganda-Spielzeuge des I. Weltkriegs gehalten. Viele werden es wissen: Als sich Europa in den ersten großen Maschinenkrieg stürzte, war Kriegsspielzeug noch nicht so verpönt wie heute – die Propagandisten und national gesinnten Unternehmer auf beiden Seiten bestückten massenhaft Kinderzimmer mit derartigen Dingen.

Infanterie gegen Schreitpanzer - das kann kaum gut gehen. Szenenbild (hw) aus "Iron Harvest 1920+"

„Iron Harvest 1920 +“: Eiserne Ernte im Dieselpunk-Dauerkrieg

Deutsche Spieleschmiede erzählt eine alternative Zeitlinie – und will damit das Echtzeit-Strategie-Genre reanimieren Wie hätte sich Europa wohl verändert, wenn der I. Weltkrieg noch Jahre weitergetobt hätte, ein Krieg ohne Ende, der nur immer zerstörerische Tötungsmaschinen hervorbringt? „Iron Harvest 1920 +“ spielt dieses Szenario durch: Im ersten Echtzeit-Strategiespiel der Bremer Adventure-Schmiede „King Art Games“ erleben aus verschiedenen Perspektiven, wie Sachsen und Rusviets stählerne Schreitpanzer entwickelt haben, angetrieben durch riesige Dieselmotoren und komplizierte Mechaniken, die über Felder und durch Häuser stampfen und alles vernichten, was ihnen in den Weg kommt. Statt Steampunk ist hier Dieselpunk angesagt.