Alle Artikel mit dem Schlagwort: Human Brain

Professor Christian Mayr, Leiter der Professur für Hochparallele VLSI-Systeme und Neuromikroelektronik an der TU Dresden, mit einer Platine, auf die Spinnaker2-Prototypenchips aufgelötet sind. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner bauen künstliches Superhirn

EU und Sachsen schießen 8 Millionen Euro für den ARM-basierten Neurocomputer zu Dresden, 20. September 2019. Neuroelektroniker von der TU Dresden konstruieren bis Ende 2021 für acht Millionen Euro ein künstliches Superhirn nach dem Vorbild der Natur. 80 Prozent der Finanzierung für den „Spinnaker 2“ übernimmt die EU, das verbleibende Fünftel zahlt der Freistaat Sachsen. Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) verband die heutige Förderzusage mit der Hoffnung, dass diese neue Neurocomputer-Technologie für neue Industrie-Arbeitsplätzen im Freistaat sorgt.

Sieht aus wie psychodelische Kunst, ist aber tatsächlich eine Simulation der ersten von LIGO beobachteten verschmelzenden Schwarzen Löcher. Abb.: S. Ossokine, A. Buonanno, R. Haas (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik)

Jungphysiker wollen trotz Pegida in Dresden tagen

jDPG hat 10 Jahre nach Gründung in Dresden nun über 3600 Mitglieder Dresden, 26. Oktober 2016. Was vor zehn Jahren in Dresden als kleiner Studentenzirkel in Europas größter Physiker-Organisation entstand, ist zu einem bundesweiten Netzwerk junger Nachwuchsforscher gewachsen: Die „Junge Deutsche Physikalische Gesellschaft“ (jDPG) hat inzwischen 31 Regionalgruppen und mehr als 3600 Mitglieder gewonnen. Ihren Jubiläumskongress hält das Nachwuchs-Netzwerk vom 28. Oktober bis 1. November in ihrer „Geburtsstadt“ Dresden ab. Das hat die Muttergesellschaft DPG mitgeteilt.

Menschlicher Verstand in Silizium: „Human Brain Project“ berichtet auf Supercomputerkonferenz ISC

Leipzig/Lausanne/Dresden, 21. Februar 2013: Das europäische Forschungsvorhaben „The Human Brain Project“, das mit milliardenschwerer EU-Förderung den menschlichen Verstand im Computer simulieren und schließlich zu gehirnähnlichen Silizium-Chips führen soll (Der Oiger berichtete), wird ab sofort seine Fortschritte jährlich auf der Supercomputerkonferenz ISC vorstellen. Das kündigte Prof. Martin Meuer vom ISC-Organisationskomitee an. Der federführende Neurowissenschaftler Henry Markram von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne will das Projekt erstmals auf der ISC 2013 am 18. Juni in Leipzig präsentieren.

Europäische Forscher wollen Gehirn simulieren – TU Dresden macht mit

Brüssel/Dresden, 29. Januar 2013: Die EU-Kommission will zwei „Flaggschiff“-Forschungsprojekte mit je einer Milliarde Euro innerhalb von zehn Jahren fördern. Besonders ambitioniert ist das „Human Brain Project“, das mit einem ähnlichen Projekt von IBM konkurriert: Dabei wollen 250 Wissenschaftler aus 23 Ländern das menschliche Gehirn mit künstlicher Hard- und Software simulieren. Ein zweites Projekt widmet sich dem „Wundermaterial“ Graphen, das härter als Stahl ist und schneller als Silizium rechnen kann. An beiden sind auch Dresdner Forscher beteiligt.