Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gestensteuerung

Abb.: HP

Fast alle Deutsche verstehen Tablet-Gestensprache

HP-Umfrage zeigt aber starke Unterschiede innerhalb Europas und zwischen Generationen München/Freiberg, 10. April 2014: Kürzlich in der Ausstellung „Terra mineralia“ im sächsischen Freiberg: Zwei Kinder – vier und sieben Jahre alt – sehen im ersten Schauraum einen großen Monitor, eingelassen in einen Tisch, der der ein Video abspielt. Was tun sie als erstes? Sie stürzen hin, legen ihre Hände auf den Bildschirm und ziehen die Finger auseinander – die typische Zoom-Geste, die sie vom iPad und iPhone längst kennen. Diese „Gestensprache 2.0“ ist mittlerweile in Europa zu einer stummen Universalsprache geworden, so selbstverständlich wie das Tippen aufs Handgelenk, um in einem fremden Land nach der Uhrzeit zu fragen, wie eine Umfrage des Elektronikkonzerns „Hewlett-Packard“ (HP) unter 6000 Europäern ergeben hat. Dabei zeigten sich aber auch deutliche Klüfte zwischen den Ländern und Generationen.

Statt Schalter: LED-Designer-Leuchten der Dresdner „Dreipuls“ gehorchen auf Gesten

Licht wie von magischer Hand Dresden, 26. Juli 2013: Bald ist Schluss mit verkeimten Lichtschaltern: Ehemalige Studenten der “Hochschule für Technik und Wirtschaft” (HTW) Dresden haben sich im alten Armee-Pulverturm der Dresdner Albertstadt eingenistet, die Firma „Dreipuls“ gegründet und dort LED-Designerleuchten entwickelt, die sich wie mit magischer Hand steuern lassen – mit bloßen Gesten. Das ist cool, allerdings mit Preisen zwischen etwa 1000 und 2000 Euro nicht ganz billig. Daher bieten die Dreipulser ihre magischen Leuchten vorerst vor allem Luxusküchen-Herstellern, Architekturbüros und Anwaltskanzleien in Deutschland, Spanien und den USA an. Chef Matthias Pinkert ist allerdings überzeugt: In den nächsten vier Jahren wird die LED-Technik ein paar Quantensprünge machen und bald auch für jedermann erschwinglich sein.

Fernsehermarkt: Gesten und iPhone verdrängen Zappe

Berlin, 18.3.2012: Nach Jahren einer eher schwachen Entwicklung im Heimelektronikmarkt sollen innovative Bedienkonzepte und höhere Bildschirmauflösungen den Fernseher-Verkauf nun wieder ankurbeln: Miniprogramme (Apps) in Kompination mit Computertelefonen (Smartphones wie das iPhone) übernehmen in den mit Elektronik vollgestopften neuen “Smart-TVs” zunehmend die Rolle der Fernbedienung, zu dem zaubern sie Spiele, Zusatzinfos und andere Mehrwertdienste auf die Glotze. Andere Hersteller setzen auf die Sprach- oder Gesten-Steuerung von Fernsehgeräten, dies wird auch dem bisher nur gerüchteweise existierenden kommenden Apple-Fernseher nachgesagt. „Die klassische Fernbedienung für Fernseher wird in ein paar Jahren überflüssig”, glaubt Ralph Haupter vom Präsidium des Hightech-Verbandes “Bitkom”.