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BSF: Sven Burkert, Mad-TV

Chefs bleiben als Facebook-Freunde unbeliebt

Berlin, 7. August 2014: Chefs haben auch im Netz wenig Freunde: Über ein Drittel der deutschen Berufstätigen, die Facebook nutzen, würden dort eine Freundschaftsanfrage ihres Vorgesetzten „auf keinen Fall“ annehmen, weitere 20 Prozent „wahrscheinlich nicht“. Das hat eine „Aris“-Umfrage unter 530 berufstätigen Internetnutzern ermittelt. Damit sind und bleiben Chefs in Kontaktnetzwerken unbeliebt: Schon vor zwei Jahren hatte eine ähnliche Umfrage ergeben, dass 56 Prozent der Berufstätigen solche Chefanfragen auf jeden Fall oder wahrscheinlich verwerfen würden, jetzt sind es in Summe sogar 57 Prozent.

Jeder Fünfte gibt Freunden per Internet den Laufpass

Berlin, 26.1.2012: Ein Klick auf den “Beziehungsstatus” – und die gesamte Facebook-Freundesgemeinde weiß, dass Anna und Paul* sich getrennt haben. Und da beide auch viele Arbeitskollegen als Facebook-Freunde haben, verbreitet sich der Klatsch bald wie ein Lauffeuer in den Büroetagen – “Hast Du schon gehört…?!” Solche Beispiele für das Ineinandergreifen von realem und virtuellem Sozialleben sind heutzutage kein Einzelfall mehr: Nachdem in den 1990er Jahren schon die diskussionswürdige Sitte aufkam, per SMS “Schluss zu machen”, tun vor allem jüngere Internetnutzer inwischen auch per Facebook & Co. ihrer Bekanntschaft kund, wenn eine Beziehung oder Freundschaft im realen Leben in die Brüche gegangen ist. Laut einer Forsa-Umfrage unter 1001 Internetnutzern hat jeder zweite Nutzer eines Online-Kontaktnetzwerks dort schon eimal eine Freundschaft beendet. Dabei wurde in 43 Prozent der Fälle der Online-Kontakt beendet, weil die Freundschaft auch im realen Leben in die Brüche gegangen war, teilte der Verband “Bitkom” mit, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.