Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ersatz

Silvia Lang präpariert in der Papiertechnischen Stiftung in Heidenau eine Probe für den Gaschromatographen, um ihre Bestandteile zu ermitteln. Foto: Heiko Weckbrodt

Papier statt Plaste

Forscher der Papiertechnischen Stiftung arbeiten in Heidenau an Joghurtbechern, Backformen, Batterien und anderen Öko-Alternativen zu Kunststoff-Verpackungen Heidenau, 26. Februar 2020. Noch in den 1960er Jahren galt Plaste als der Werkstoff der Zukunft. Schwimmende Müllinseln in den Ozeanen und die Diskussion um allgegenwärtige Mikroplaste haben dieses Bild gewandelt: Umweltpolitiker und ökologisch ambitionierte Konsumenten wollen heute, dass die Industrie möglichst allen Kunststoff durch naturnahe Materialien ersetzt. Mithelfen will da auch die „Papiertechnische Stiftung“ in Heidenau: Das gemeinnützige Privatinstitut arbeitet an Schokoverpackungen, Backformen aus Papier, ja sogar an Batterien, die auf Papiermaschinen herstellbar sind. Im Fokus dabei die bessere Wiederverwertbarkeit von Papier.

Der Tabakerhitzer IQOS (vorne) soll sich als Alternative zu klassischer Zigarette und e-Zigarette durchsetzen, wenn es nach Philip Morris geht. Das Prinzip: Die "Heets" sehen aus wie Mini-Zigaretten und werden auf eine Wärmezunge in die IQOS-Halterung eingesteckt. Die erhitzt dann den festen Tabak, statt ihn zu verbrennen. Die gesundheitlichen Langzeit-Folgen sind noch nicht geklärt. Foto: Philip Morris

Philip Morris anwortet mit Tabak-Erhitzer IQOS auf die e-Zigarette

US-Konzern will chinesischem Newbies nicht den Markt für Zigaretten-Ersatzprodukte überlassen Dresden, 21. Mai 2017. Mit einem neuen Zigaretten-Ersatzprodukt will „Philip Morris“ (PM) kurz vor dem Weltnichtrauchertag am 31. Mai die deutschen Raucher begeistern – und etwas vom Image des bösen Krankmachers wegkommen: In eigens dafür eingerichteten PM-Läden in Dresden und weiteren Städten bietet der für seine Marlboro-Zigaretten bekannte Tabakkonzern nun als Alternative IQOS an. Technologisch angesiedelt ist dieses Rauch-System zwischen klassischer Kippe und elektrischer Zigarette.

Schaubild: Fraunhofer IWS Dresden

Chip-Wesen gegen Tierversuche entwickelt

Künstlicher Organismus simuliert Menschen im Maßstab 1 zu 100.000 Dresden/Berlin, 7. Februar 2015: Berliner Biotechnologen und Dresdner Fraunhofer-Entwickler haben auf einem Mikrochip einen künstlichen Organismus geschaffen, der viele moralisch zweifelhafte Tierversuche künftig überflüssig machen soll. Dieses System sei “ein Miniorganismus im Maßstab 1:100 000 zum Menschen“, betonte Projektleiter Dr. Frank Sonntag vom „Fraunhofer-Institut für Werkstoff und Strahltechnik“ (IWS) Dresden.