Alle Artikel mit dem Schlagwort: dunkle Energie

Lithium-Schwefel-Energiespeicher und andere Batterien mit hoher Energiedichte sind ein Forschungsschwerpunkt am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden, an dem Kaskel auch tätig ist. Foto: Fraunhofer IWS

5 Millionen für Batterieforschung in Dresden

„Sax-Batt“ fokussiert sich auf Digitalisierung und Kreisläufe in der Akku-Produktion Dresden, 22. Mai 2020. In Sachsen entsteht mit „Sax-Batt“ ein neues Netzwerk für die Energiespeicher-Forschung. Das hat das sächsische Wissenschaftsministerium mitgeteilt. Herzstück ist das Projekt „Sax-Batt-Empower“, für das der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages nun fünf Millionen Euro bewilligt hat. Mit dem Geld, der letztlich aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) will das federführende Fraunhofer-Keramikinstitut IKTS in Dresden seine Batteriezellentwicklung ausbauen.

Ein 3D-Modell des HADES-Experiments, mit der die Forscher nach der Dunklen Materie und energie suchen. Visualisierung: Alexander Schmah/ HADES

Hades sucht nach dunkler Materie

Im Juni Beschleuniger-Konferenz mit 1500 Forschern in Dresden Dresden/Darmstadt, 5. Mai 2014: Auf der Suche nach der mysteriösen „Dunklen Materie“ und „Dunklen Energie“ werfen Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) nun ein selbstkonstruiertes Fangnetz am „HADES“-Experiment in Darmstadt aus: Es besteht aus sechs Lagen haardünner und sehr präzise angeordneter Drähte, die Elektronen und Anti-Elektronen (Positronen) „sehen“ können, wie sie manchmal entstehen, wenn Elementarteilchen mit großer Wucht aufeinandergeschleudert werden. Dies wiederum kann ein Hinweis auf ein plötzlich aufblitzendes dunkles Energie- oder Materieteilchen sein.

Euklid sucht Kleb- und Treibstoff des Universums – NASA will mitmachen

Lagrange-Punkt 2, 24. Januar 2013: Die europäische Weltraumbehörde ESA will 2020 das Teleskop „Euklid“ ins All schießen, um eine der großen ausstehenden kosmologischen Fragen zu klären – und hat nun einen wichtigen Partner gefunden: Die NASA wird das Projekt mit modernen Infrarot-Detektoren und anderer Technik unterstützen, wie die Amerikaner heute mitteilten.

Paradox: Physiker erreichen negative Temperatur

Phänomen könnte Schicksal des Universums klären, theoretisch sogar Pseudo-Perpetuum-Mobiles ermöglichen München/Garching, 4. Januar 2012: Im Physikunterricht haben wir gelernt: Es gibt keine Temperatur unter 0 Kelvin (- 273,15 Grad Celsius), da Temperatur nur ein Gradmesser für die Teilchenbewegung ist und diese am absoluten Nullpunkt erstarrt. Bayrischen Physikern ist es laut einer Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft nun aber gelungen, dennoch eine negative Temperatur zu erreichen. Theoretisch könnten mit solchen Systemen hocheffiziente Motoren mit einem thermodynamischen Wirkungsgrad von über 100 Prozent konstruiert werden. Diese würden zwar nicht den Energieerhaltungs-Grundsatz verletzen, aber nach außen wie ein Perpetuum Mobile wirken, da sie Energie nicht nur aus einer heißeren, sondern auch aus einer kälteren Umgebung ziehen könnten.