Alle Artikel mit dem Schlagwort: Datensicherheit

Die Kombination zum Tresor würde auch keiner anderen zeigen. Doch bem Online-Banking lassen sich viele Deutsche über die Schulter schauen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Dresdner Informatiker bauen Datentreuhandstelle für Sachsen auf

TU will mit dem Projekt „DDtrust“ das datenschutz-konforme Datenteilen fördern Dresden, 16. März 2022. Die TU Dresden konzipiert derzeit eine „Datentreuhandstelle“ für den Wissenschafts- und Wirtschaftsraum Sachsen und wird diese Institution anschließend auch aufbauen. Das hat die auf Supercomputertechnologien spezialisierte Gauß-Allianz in Berlin angekündigt.

Automatische Fallen für automatische Angreifer: Der Freistaat möchte die elektronischen Honigfallen der TUD einsetzen, um Verseuchungen im sächsischen Verwaltungsnetz aufzuspüren. Foto: Heiko Weckbrodt

Wie verseucht ist der Uni-Campus?

Datenschützer der TU Dresden stellen Honigfallen auf, um zu testen, ob die Viren auf den Rechnern wimmeln Dresden, 17. Dezember 2015. Die Uni-Informatiker wollen den Campus der Technischen Universität Dresden (TUD) demnächst mit Honigtopf-Fallen (auch „Honeypots“ genannt) spicken, um herauszubekommen, wieviele Rechner in den Universitätsnetzen mit Schadprogrammen verseucht sind. Das hat Professor Thorsten Strufe angekündigt, der den Lehrstuhl für Datenschutz und Datensicherheit in der Informatikfakultät leitet. Er bereitet die Aktion, die Anfang oder Mitte 2016 starten soll, gemeinsam mit der „Stabsstelle Informationssicherheit“ vor.

Web.de kritisiert Datenhunger Facebook und Google

Montabur, 7.8.2011: Ralph Dommermuth, der Gründer der „United Internet AG“ (web.de, 1& 1, GMX…) in Montabur hat in einem „Spiegel“-Interview US-Konkurrenten wie Google, Facebook und Apple wegen deren Datenhunger kritisiert. „Manche unserer internationalen Wettbewerber geben Nutzerdaten ungefragt weiter oder scannen Mails für Werbezwecke. Sie speichern IP-Adressen und kooperieren mit Ermittlungsbehörden wie dem FBI“. zitiert der Branchendienst „Meedia“ aus dem Interview. Wer allerdings einen E-Mail-Postkasten bei United-Internet-Marken wie Freemail hat, weiß: Diese gehören zu den schlimmsten Werbe-Spammern überhaupt.