Alle Artikel mit dem Schlagwort: Chipkrise

Eine Auswahl elektronischer Bauelemente von Bosch für den Einsatz in den Autoindustrie. Foto: Heiko Weckbrodt

Autokonzerne sollten Überkapazitäten in Chipfabriken mitfinanzieren

Denkfabriken: Halbleiter-Engpässe lassen sich langfristig durch mehr Resilienz, zusätzliche Chipfabriken jenseits von Asien und neue Wertschöpfungsmodelle lindern Berlin/Zürich/Dresden, 20. November 2021. Krisen wie der aktuelle Chipmangel in vielen Industriezweigen lassen sich auch künftig kaum völlig vermeiden – aber durchaus mindern. Das hat die Berliner Denkfabrik „Stiftung Neue Verantwortung“ (SNV) eingeschätzt. Das sieht die Züricher Denkfabrik „Diplomatic Council“ (DC) ähnlich und fordert von der Wirtschaft, resilientere und stärker digitalisierte Wertschöpfungsketten aufzubauen, die sie unabhängiger von einzelnen Lieferquellen machen.

Blick in den Reinraum der neuen Halbleiterfabrik von Bosch in Dresden. Foto: Bosch

Bosch investiert weitere Millionen in sein Chipwerk Dresden

Insgesamt fließen rund 400 Millionen Euro zusätzlich nach Dresden, Reutlingen und Penang Dresden/Reutlingen, 29. Oktober 2021. Wegen der aktuellen Chip-Lieferkrise in der Autoindustrie investiert Bosch zusätzlich 400 Millionen Euro in Deutschland und Malaysia. Das Unternehmen will mit dem größten Teil der Summe im Jahr 2022 seine neue Chipfabrik in Dresden schneller ausbauen. Außerdem fließen 50 Millionen Euro in zusätzliche 4000 Quadratmeter Reinraumfläche in Reutlingen. Außerdem ist geplant, ein neues Halbleiter-Testzentrum in Penang in Malaysia zu bauen. Das hat Bosch heute mitgeteilt.