Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ausschreibung

"Menschen hören das, was sie zu hören erwarten", hat eine Studie der TU Dresden ergeben. Das fängt schon bei der Verbindung zwischen Ohr und Gehirn an. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Horchen Quantensensoren digitale Geheimnisse aus?

Cyberagentur lädt Experten ein, Seitenkanal-Angriffe auf Computerchips durch hochpräzise Quantensensoren auszutesten Halle, 25. Juni 2024. Neuartige Quantensensoren sind teils derart leistungsstark und empfindlich, dass sich mit ihnen womöglich das Innere von Prozessoren, Speicherchips und anderer Mikroelektronik per Seitenkanal-Angriff aushorchen lässt. Das befürchtet zumindest die Bundes-Cyberagentur in Halle. Daher können sich nun Unternehmen, Forschungsinstitute und andere Einrichtungen um Zuschüsse für das Projekt „Seitenkanalangriffe mit Quantensensorik“ (SCA-QS) bewerben, um denkbare Einfallstore für quantentechnologisch gerüstete Spione auszutesten.

Künstliche Intelligenzen sollen künftig imstande sein, auch mit verschlüsselten Daten lernen und rechnen zu können. Visualisierung: Dall-E

Mehr Schutz gegen Datenspione: Computer sollen künftig verschlüsselt rechnen

Bundescyberagentur will Referenz-Lösung für eine homomorph verschlüsselte KI-Schule Halle, 6. Mai 2023. Um den Datenschutz in Schulen für „Künstliche Intelligenzen“ (KI) zu stärken und Computer besser gegen Lauschangriffe abzuschirmen, will die Bundescyberagentur das „verschlüsselte Rechnen“ („Encrypted Computing“) vorantreiben: Sie plant ein Forschungsprojekt, in dessen Zuge beispielhaft eine solche Lösung für das maschinelle Lernen entstehen soll. Das hat die Cyberagentur in Halle angekündigt.

Die Visualisierung zeigt, wie sich der "Cube" aus dem neuen Leichtbaustoff Karbonbeton zwischen Fritz-Foerster-Platz (links) und Einsteinstraße (rechts) einfügen soll. Visualisierung: TUD-Institut für Massivbau

Extravagantes Karbonbeton-Haus entsteht am Unicampus Dresden

Der „Cube“ soll ab Ende 2020 ein Blickfang bei der Einfahrt in die sächsische Landeshauptstadt sein Dresden, 6. November 2019. Die Leichtbau-Experten der TU Dresden wollen ihre Karbonbeton-Forschungen nun endlich in ein komplettes Gebäude aus kohlenstofffaser-verstärktem Beton gießen. Den Bau eines solchen „Cube“ auf dem Dresdner Uni-Campus hat das TU-Institut für Massivbau jetzt öffentlich ausgeschrieben. Damit wollen die Dresdner Forscher den Beweis antreten, welche filigranen und innovativen Architekturen mit ihrem neuen Leichtbaustoff möglich werden.