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Abb.: BA

Arbeitsagentur-App: Jobsuche per Smartphone

Nürnberg/Dresden, 7. Mai 2015: Infos für die Job- und Lehrstellen-Suche, über Stütze-Ansprüche, Existenzgründer-Zuschüsse und dergleichen mehr hat die Bundes-Arbeitsagentur in eine neue App „Bringt weiter“ gepackt, die sie nun für Android- und Apple-Telefone veröffentlicht hat. Darauf weist die Arbeitsagentur Dresden hin.

Oft behindern ganz praktische Verständnigungs-Probleme die Job-Vermittlung an Flüchtlinge. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Sprachbarrieren behindern Job-Vermittlung für Flüchtlinge

Arbeitsagentur Dresden: Asylbewerber sind vermittelbar, aber viele können weder Deutsch noch Englisch Dresden, 8. Januar 2014. Damit mehr Flüchtlinge eine Arbeit bekommen und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können, wie so oft gefordert und gewünscht, sind anscheinend vor allem mehr Deutsch-Kurse für Asylbewerber nötig. „Diesen Menschen eine Arbeit zu vermitteln, sehe ich nicht als das Problem“, schätzte der Dresdner Arbeitsagentur-Direktor Thomas Wünsche auf Oiger-Anfrage ein. „Das Hauptproblem liegt eher darin, dass sich kein Arbeitgeber findet, der jemanden einstellt, von dem er kein Wort versteht.“ Denn auch die Facharbeiter unter den Flüchtlingen beherrschen in aller Regel weder Deutsch noch eine der anderen in Europa üblichen Verkehrssprachen wie etwa Englisch. Umgekehrt spricht kaum ein Arbeitgeber in Sachsen beispielsweise Arabisch oder Persisch.

Vor zehn Jahren trat die Hartz-IV-Reform in Kraft - hier ein Blick auf das Jobcenter Dresden. Foto:/Montage: Heiko Weckbrodt

10 Jahre “Hartz IV”: Wurzel von Langzeitarbeitslosigkeit in Schulen anpacken

Arbeitsagentur und Jobcenter ziehen gemischte Reformbilanz Dresden, 7. Januar 2014: Zehn Jahre nach dem Start von „Hartz IV“ im Januar 2005 haben die Arbeitsagentur und das Jobcenter in Dresden eine durchmischte Reform-Bilanz gezogen. Einerseits sei die Bereitschaft von Landzeitarbeitslosen gestiegen, angebotene Jobs auch wirklich anzunehmen, seit die höhere Arbeitslosenhilfe abgeschafft wurde, schätzte der Dresdner Agenturdirektor Thomas Wünsche ein. Das Hartz-Anliegen hingegen, die staatliche Stütze zu einer nur kurzfristigen Übergangslösung für die Betroffenen zu machen, sei kaum aufgegangen. „Viele zu viele Menschen sind immer noch über lange Jahre hinweg auf die Grundsicherungs-Leistungen angewiesen“, sagte Wünsche. „Das kann nicht Sinn und Zweck der Übung sein.“