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GPS-Eichpunkt für Digitalschatzsucher in Dresden eingeweiht

Mögliches Ziel terroristischer Angrffe: GPS-Satellit. Abb.: US Air Force/Wikipedia
GPS-Satellit. Abb.: US Air Force/Wikipedia

Dresden, 14. Juli 2014: Wer gern auf digitale Schatzsuche geht („Geo Caching“), kann sein Satelliten-Navi jetzt in Dresden genau eichen: Der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat heute am Olbrichtplatz den ersten amtlichen GPS-Referenzpunkt Sachsens eingeweiht, wie die Landesregierung mitteilte.

Zentimetergenau vom Staatsbetrieb ausgemessen

Die Bodenplatte vor dem Militärhistorischen Museum zeigt die zentimetergenau ausgemessen Längen- und Breitengrade an. Diese Angaben kann man dann mit der Anzeige des eigenen Navi-Geräts vergleichen, wenn es eine numerische Positionsangabe unterstützt. Wichtig ist dies vor allem für Geo-Cacher, weil die normalerweise nur solche Zahlenangaben bekommen, um besondere Punkte beim digitalen Versteckspiel bekommen. Weil jedoch das „Global Positioning System“ (GPS) ursprünglich für das Militär entwickelt wurde, wurden zivile GPS-Navis jahrelang absichtlich ungenau ausgeliefert.

Neben dem nun eingeweihten offiziellen GPS-Referenzpunkt des „Staatsbetriebs Geobasisinformation und Vermessung Sachsen“ gibt es einen weiteren solchen Eichpunkt an der HTW Dresden. Autor: Heiko Weckbrodt

 

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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