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Reparateur für DDR-Schachcomputer gesucht

Der 8-Bit-Prozessor U880 war ein verbesserter Nachbau eines Zilog-Prozessors und arbeitete unter anderem auch in den DDR-Schachcomputern. Foto: Heiko Weckbrodt
Der 8-Bit-Prozessor U880 war ein verbesserter Nachbau eines Zilog-Prozessors und arbeitete unter anderem auch in den DDR-Schachcomputern. Foto: Heiko Weckbrodt

Erfurt, 26. Januar 2026. Um die Konsumgüter- und Devisen-Auflagen der SED-Wirtschaftslenker zu erfüllen, produzierte der VEB Mikroelektronik Erfurt in den 1980er Jahren auch Schachcomputer. Zunächst stark angelehnt an westliche Vorbilder, entwickelte das Kombinat nach und nach auch eigene Varianten in gehobener Holzausführung mit einem DDR-Prozessor „U880“ (ursprünglich ein Zilog-Klon), selbstgeschriebener Schach-Software und anderen eigenen Lösungen.

Unser Leser Klaus Holick war einst Robotron-Ingenieur in Erfurt und besitzt einen „Chess Master“, der nun kaputtgegangen ist. „Ich bin auf der Suche nach kompetenten Menschen, der einen Chess Master wieder zum Spielen bringen“, schreibt er. „Dieser spielte sehr lange bei mir, bis vor kurzen ein RESET ihn aus dem RIng nahm und nicht mehr zum Leben erwachte. Systemtakt 2,5Mhz überall an den IC`s Spannung auch und Strom 0,75mA.

Der Wechsle der PIO erbrachte keinen Erfolg (PIN 8 betreibt alle Magneterkennungen). Auf der LP sind direkte AStchverbinder, die wahrscheinlich zur Prüfung notwendig waren. Gibt es evtl Prüf-Programme bzw. jemand der hier schon Erfolg hatte.“

Wer Hilfe weiß, kann per heiko@computer-oiger.de an die Redaktion schreiben, wir vermitteln dann den Kontakt.

Autor: hw

Quellen: Zuschrift Klaus Holick, Wikipedia, schach-computer.info

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger