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Sachsens Robotik-Verbünde rücken zusammen

Sprechende und interagierende Roboter-Frau auf der KI-Konferenz „Brains on Silicon“ in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt
Sind intelligentem, humanoide Roboter der nächste Mega-Trend? Foto: Heiko Weckbrodt

Forschungsnetzwerk für KI-Robotik und „Robot Valley“ planen Kurse und Internationalisierung

Dresden, 5. Dezember 2025. Um die Robotikbranche in Sachsen zu stärken und international sichtbarer zu machen, wollen die Netzwerke „Smarte KI-basierte Robotik“ und „Robot Valley“ künftig enger zusammenarbeiten. Das hat der „Smart Systems Hub“ aus Dresden mitgeteilt, unter dessen Dach „Robot Valley“ inzwischen agiert. Fokusthemen der Allianz sind die Bildungsangebote und die Heirat von Robotern mit „Künstlicher Intelligenz“.

Ökosystem aus Instituten, Hard- und Softwareschmieden

Dabei steht „Smarte KI-basierte Robotik“ vor allem für Wissenschafts-Akteure, die in Sachsen an intelligenten Robotern der nächsten Generation forschen. Dahinter stehen die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWDD), der Technischen Universität Dresden (TUD) und das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU). „Robot Valley“ steht für das gewachsene Robotik-Ökosystem aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich mit Robotern beschäftigen.

Die Partner planen als Nächstes „praxisnahe Robotik-Workshops und Bildungsprogramme, die speziell Kinder und Jugendliche für Zukunftstechnologien begeistern“. Zum Auftakt wird es am 8. Dezember einen gemeinsamen Kurs aus der Reihe „Kids and Robotic“: Kinder und Jugendliche sollen im Wissenschaftszentrum „Cosmo“ im Kulturpalast Dresden einen praxisnahen Einblick in grundlegende Robotik- und Programmierkonzepte bekommen. „In vorweihnachtlicher Atmosphäre werden dabei unter anderem aus Lego-Bausätzen kleine KI-Roboter gebaut, die verschiedene Obstsorten unterscheiden können“, avisieren die Veranstalter.

Autor: Oiger

Quellen: Smart Systems Hub, Oiger-Archiv, Cosmo, HTW Dresden

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger