Nachhaltigkeits-Nobelpreis für Dresdner Carbonbeton-Pionier Curbach

Dresden/Miami/Zürich, 17. Oktober 2025. Der Dresdner Carbonbeton-Pionier Prof. Manfred Curbach bekommt einen „Nobel Sustainability Academic Award 2025“. Dabei handelt es sich um eine Art Öko-Nobelpreis, den der „Nobel Sustainability Trust“ aus Zürich gemeinsam mit der TU München verleiht. Die Jury würdigt damit Curbachs Arbeit an nachhaltigen, leichteren Alternativen zu Stahlbeton. Das geht aus einer Mitteilung der TU Dresden hervor. Den Preis selbst erhält Curbach am 5. Dezember 2025 in Miami.
Innovation im Bauwesen
Der Professor dankte dem Trust und all den Kolleginnen und Kollegen, „mit denen ich zusammen in den vergangenen 30 Jahren den Carbonbeton bis zur Anwendung habe entwickeln können. Ohne dieses große und internationale Team wäre eine derartige Innovation im Bauwesen nicht möglich gewesen. Die Entwicklung des Carbonbetons ist zudem ein Beispiel für die leistungsstarke Forschungs- und Transferlandschaft mit all ihren Geldgebern von Bund und Land.“
Carbonbeton ist deutlich leichter als Stahlbeton, verbrauch weit weniger Energie und Material in der Herstellung und ermöglicht neue Leichtbauweisen. Im Einsatz ist er an mehreren Brücken in Deutschland, im extravaganten „Cube“ in Dresden, machte zudem auch eine schonende Sanierung des Beyer-Baus auf dem Campus der TU Dresden möglich.
„Seine Forschung zum Carbonbeton ist ein Meilenstein für nachhaltiges Bauen – und ein starkes Signal für Dresden als führenden Wissenschafts- und Innovationsstandort“, würdigtedie Dresdner CDU die Ehrung für Curbach. „Diese Auszeichnung zeigt, welche Exzellenz und Zukunftskraft in der TU Dresden steckt“, betont CDU-Kreisvorsitzender Ingo Flemming. „Prof. Curbach steht für Forschung, die nicht nur Visionen liefert, sondern konkrete Lösungen für die Bau- und Klimafragen unserer Zeit. Dresden beweist damit erneut, dass hier Wissenschaft, Wirtschaft und Nachhaltigkeit erfolgreich zusammenfinden.“
Autor: hw
Quellen: TUD, Oiger-Archiv

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