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Air Liquide investiert weitere Viertelmilliarde in Dresden

Zunehmend in Chipwerken gefragt: Luftzerlegungsanlagen. Foto: Air Liquide
Zunehmend in Chipwerken gefragt: Luftzerlegungsanlagen. Foto: Air Liquide

Dresden, 25. Juli 2025. Im Zuge der Ansiedlung von TSMC, des Infineon-Ausbaus und weiterer Halbleiter-Projekte in Sachsen mehren sich die Begleit-Investitionen aus der Zulieferindustrie. So will Air Liquide nun eine weitere Viertelmilliarde Euro in Dresden investieren. Das hat der Industriegase-Konzern nun mitgeteilt.

Konkret baut das Unternehmen drei Luftzerlegungsanlagen (LZA), zwei Wasserstoffproduktionsanlagen und die dazugehörige Infrastruktur. Diese Anlagen betreibt AL im Anschluss dann auch. Diese Aggregate stellen hochreinen Stickstoff, Sauerstoff, Argon, Wasserstoff, Helium und CO2 für die Mikroelektronik-Betriebe bereit.

„Diese neue Investition stärkt die Position von Air Liquide als weltweit und europaweit führender Anbieter für die Halbleiterindustrie und spiegelt die bewährte Kompetenz und Leistungsfähigkeit des Konzerns bei der Lieferung sicherer und zuverlässiger ultrahochreiner Gase wider“, betont Emilie Mouren-Renouard von AL. „Die Unterstützung unserer Kunden bei der Entwicklung zukunftsweisender Technologien in ganz Europa bei gleichzeitiger Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Diese Investition stärkt auch unsere Führungsposition im „Silicon Saxony“ und trägt gleichzeitig zur technologischen Souveränität Europas bei.“

Air Liquide Electronics ist nahe Dresden bereits mit einer Niederlassung vertreten.

Autor: hw

Quelle: Air Liquide

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger