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Wie unser Körper den Eisenspiegel reguliert

Die Dresdner Projektgruppe von „FerrOs“ (v.l.n.r.): Prof. Lorenz Hofbauer, PD Ulrike Baschant, Dr. Maria Ledesma-Colunga und Projektleiterin Prof. Martina Rauner. Foto: Andy Göbel für TUD
Die Dresdner Projektgruppe von „FerrOs“ (v.l.n.r.): Prof. Lorenz Hofbauer, PD Ulrike Baschant, Dr. Maria Ledesma-Colunga und Projektleiterin Prof. Martina Rauner. Foto: Andy Göbel für TUD

Millionenzuschuss von DFG für Dresdner „Ferros“-Forschung

Dresden, 28. April 2025. Damit sie weiter den Einfluss von Eisen auf unser Leben analysieren und nach Therapie-Ansätzen gegen spröde Knochen und Leberkrankheiten suchen können, bekommt das „Ferros“-Team um Professorin Martina Rauner vom Uniklinium Dresden (UKD) 4,7 Millionen Euro von der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG). Das hat die Mutter-Uni, die TU Dresden, mitgeteilt.

Zu viel oder zu wenig Eisen kann Knochenschwund auslösen

Im Fokus der Expertin für „molekulare Knochenbiologie“ steht die Frage, wie ein Zuviel oder Zuwenig an Eisen die Knochenstabilität des Menschen schwächt, wie die Zellmechanismen zur Feinabstimmung funktionieren und wie die Leber den Eisen-Spiegel im Körper reguliert. Letztlich steht dahinter die Hoffnung auf neue Behandlungsansätze gegen Knochenschwund („Osteoporose“) und eisenbedingte Leberkrankheiten zu ermöglichen.

„In den einzelnen Projekten untersuchen wir, wie die Aufnahme, der Transport und die Verteilung von Eisen im Organismus kontrolliert werden, welche zellulären Notprogramme gegen zu wenig oder zu viel Eisen schützen und welche Auswirkungen bestimmte Störungen dieser Regulation auf Krankheits- und Alterungsprozesse haben“, erläutert Martina Rauner: „Unser Ziel ist es, neue Einblicke in die Mechanismen eisenbedingter Erkrankungen zu gewinnen und neuartige duale Therapien zu entwickeln, die gleichzeitig auf die Vorbeugung und die Behandlung von Knochen- und Lebererkrankungen abzielen.“

An diesem Ferros-Projekt arbeitet das UKD-Team bereits seit 2021. Die nun erteilte DFG-Zusage macht es möglich, die Forschungen daran fortzusetzen

Autor: hw

Quellen: UKD, Rheuma-Liga

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger