Wie unser Körper den Eisenspiegel reguliert

Millionenzuschuss von DFG für Dresdner „Ferros“-Forschung
Dresden, 28. April 2025. Damit sie weiter den Einfluss von Eisen auf unser Leben analysieren und nach Therapie-Ansätzen gegen spröde Knochen und Leberkrankheiten suchen können, bekommt das „Ferros“-Team um Professorin Martina Rauner vom Uniklinium Dresden (UKD) 4,7 Millionen Euro von der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG). Das hat die Mutter-Uni, die TU Dresden, mitgeteilt.
Zu viel oder zu wenig Eisen kann Knochenschwund auslösen
Im Fokus der Expertin für „molekulare Knochenbiologie“ steht die Frage, wie ein Zuviel oder Zuwenig an Eisen die Knochenstabilität des Menschen schwächt, wie die Zellmechanismen zur Feinabstimmung funktionieren und wie die Leber den Eisen-Spiegel im Körper reguliert. Letztlich steht dahinter die Hoffnung auf neue Behandlungsansätze gegen Knochenschwund („Osteoporose“) und eisenbedingte Leberkrankheiten zu ermöglichen.
„In den einzelnen Projekten untersuchen wir, wie die Aufnahme, der Transport und die Verteilung von Eisen im Organismus kontrolliert werden, welche zellulären Notprogramme gegen zu wenig oder zu viel Eisen schützen und welche Auswirkungen bestimmte Störungen dieser Regulation auf Krankheits- und Alterungsprozesse haben“, erläutert Martina Rauner: „Unser Ziel ist es, neue Einblicke in die Mechanismen eisenbedingter Erkrankungen zu gewinnen und neuartige duale Therapien zu entwickeln, die gleichzeitig auf die Vorbeugung und die Behandlung von Knochen- und Lebererkrankungen abzielen.“
An diesem Ferros-Projekt arbeitet das UKD-Team bereits seit 2021. Die nun erteilte DFG-Zusage macht es möglich, die Forschungen daran fortzusetzen
Autor: hw
Quellen: UKD, Rheuma-Liga

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