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Uni Dresden will mit „Excite“-Zentrum Forschungstransfer beschleunigen

An der neuen Atomlagenabscheidungs-Anlage können die DCST-Forscher und -Forscherinnen nun auch atomdünne Metallschichten mit hoher Präzision erzeugen. Foto: DCST
Das „Forlab DCST“ zum Beispiel beschäftigt sich mit Mikroelektronik-Projekten, die sich für einen Transfer in die Chipwerke eignen. Foto: DCST

Wissenschaftliche Ergebnisse sollen schneller in praktische Innovationen münden

Dresden, 16. Oktober 2023. Um neue Forschungsergebnisse schneller in der Praxis zu verwerten, hat die Technische Universität Dresden (TUD) ein „Center for Innovation, Transfer und Entrepreneurship TUD|excite“ (Excite) eingerichtet. Am Freitag eröffnen Politiker und Wissenschaftler dieses Transferzentrum im Barkhausen-Bau im Dresdner Süden. Das haben die Uni und die sächsische Staatsregierung angekündigt.

Hilfe für Gründer

Das neue Exzellenzzentrum werde die Innovationsaktivitäten der TUD bündeln, beschreibt die Uni die Zielrichtung. „Das Management von Patenten und anderen Schutzrechten, die Unterstützung von forschungsbasierten Innovationsprojekten auf dem Weg in die Anwendung, strategische Partnerschaften mit Unternehmen, die Unterstützung von Ausgründungen sowie die Aus- und Weiterbildung in transferbezogenen Themen werden im Center aus einer Hand angeboten.“

Innovationsscouts sollen Forschern kommerzielle Perspektiven zeigen

Chef wird der Volks- und Betriebswirt Prof. Andreas Pinkwart sein, der seit dem März 2023 bereits die Professur für Innovations- und Technologiemanagement inne hat. „Angesichts kürzerer Innovationszyklen, verschärfter Wettbewerbsfähigkeit und begrenzter Ressourcen wird die Zeit bis zur Markteinführung immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor“, hatte Pinkwart bereits im Vorfeld der „Excite-Gründung begründet, warum die Uni und die ganze Region solch ein Zentrum brauche. Dies gelte auch für „Themen rund um die Nachhaltigkeit, die mit größerer Dringlichkeit angegangen werden müssen.“ Pinkwart will von seinem Zentrum aus „Innovationsscouts“ und „Innovationsmanager“ aussenden, die „Forscher und Cluster bei der Planung ihrer Projekte und der anschließenden Verwertung“ unterstützen sollen.

Autor: hw

Quellen: TUD, Sächs. Staatsregierung

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger