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Deutsche Wirtschaft will KI-Gesetze

Nvidia will mit der ARM-Übernahme seine Führungsposition beim KI-Chip-Entwurf - hier Jetson-Platine in einem Isaal-Roboter - weiter ausbauen. Abb.: Nvidia
Abb.: Nvidia

Umfrage: 78 % hoffen auf Wettbewerbsvorteile durch „Künstliche Intelligenz“, fast alle wollen aber mehr Regulierung

Berlin, 5. Oktober 2020. Die meisten deutschen Unternehmer erhoffen sich Wettbewerbsvorteile durch „Künstliche Intelligenz“ (KI) in der Wirtschaft. 90 Prozent dringen allerdings auf KI-Gesetze, die zum Beispiel Haftungsfragen beim Einsatz dieser Technologie klären. Das geht aus einer Umfrage unter 500 Betrieben für den TÜV-Verband (VdTÜV) in Berlin hervor.

„Schlüsseltechnologie mit enormen Chancen“

„Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie der Digitalisierung mit enormen Chancen, die aber einen gesetzlichen Rahmen braucht“, schätzte Verbandspräsident Dirk Stenkamp ein. „KI-Anwendungen sollten bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen, wenn bei ihrer Nutzung die Gesundheit von Menschen oder ihre elementaren Grundrechte wie Privatsphäre oder Gleichberechtigung in Gefahr sind.“

Risiken bestünden zum Beispiel bei automatisierten Fahrzeugen, medizinischen Diagnosen oder der Personalauswahl. Stenkamp: „Nur mit klaren gesetzlichen Vorgaben können wir Vertrauen in Künstliche Intelligenz schaffen und eine breite Nutzung ermöglichen.“

Autor: hw

Quelle: TÜV-Verband

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger