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Wehner auf Youtube

Herbert Wehner im Jahr 1966. Foto: Bundesarchiv, Wikipedia, CC3-Lizenz
Herbert Wehner im Jahr 1966. Foto: Bundesarchiv, Wikipedia, CC3-Lizenz

Herbert-Wehner-Bildungswerk Dresden startet Pilotprojekt im Internet

Dresden, 27. Oktober 2017. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk in Dresden erprobt neue Wege der politischen Bildung im Internet: Auf einem Live-Kanal des Bildungswerks auf Youtube werden Experten künftig in einer Art Talkshow auftreten und live Fragen von Internetnutzern beantworten.

Polit-Experten beantworten live Fragen auf Youtube

„Viele Menschen informieren sich heute lieber im Internet als eine klassische Abendveranstaltung zu besuchen“, schätzte Geschäftsführerin Karin Pritzel ein.„Unsere Philosophie ist, politische Bildung für alle anzubieten. Durch neue Formate erleichtern wir den Zugang zu unseren Angeboten und können so noch mehr Menschen erreichen.“

Die ersten Themen:

Donnerstag, der 2. November 2017 um 20:15 Uhr. Zu Gast ist Dr. Christian Demuth, Politikwissenschaftler. Er wird zum Thema Populismus sprechen.

Am 8. November steht Prof. Udo Becker von der TU Dresden für Fragen rund um das Thema Verkehrsökologie zur Verfügung.

Am 15. November wird es um das Thema Lehrermangel, in der folgenden Woche um die Arbeit gegen Rechtsextremismus in Sachsen gehen.

Am 29. November steht die Veranstaltung unter dem Motto „Ein Jahr Donald Trump“ auf dem Programm.

Bildungswerk baut Herbert-Wehner-Haus in Dresden

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk sieht sich in der Tradition des früheren Kommunisten und Sozialdemokraten Herbert Wehner (geboren 1906 in Dresden, gestorben 1990 in Bonn). Es wurde 1992 zunächst in Chemnitz gegründet, zog aber 1994 ins Robotron-Gelände nach Dresden um. Weil die ehemalige Kombinats-Zentrale derzeit abgerissen wird, hat das Bildungswerk 2017 damit begonnen, ein eigenes Herbert-Wehner-Haus in Dresden zu bauen. hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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