NewsWirtschaftzAufi

Essel startet neue Linie in Tubenfabrik Dresden

Ein Essel-Mitarbeiter stellt eine Maschine der neuen Schnelllauf-Linie in der Tubenfanrik in Dresden ein. Foto: Essel Deutschland
Ein Essel-Mitarbeiter stellt eine Maschine der neuen Schnelllauf-Linie in der Tubenfanrik in Dresden ein. Foto: Essel Deutschland

Wachsende Nachfrage für sächsische Tuben

Dresden, 10. Mai 2017. Der indische Tubenfabrikant Essel hat wegen der steigenden Nachfrage für sächsische Tuben in Dresden über drei Millionen Euro investiert und dort eine neue, besonders schnell umrüstbare Produktionslinie in Betrieb genommen. „Mit der neuen Tubenanlage ist es uns möglich, Schwankungen der Nachfrage besser auszugleichen, effizienter und mit weniger Rüstaufwand zu produzieren sowie weiteres Wachstum abzusichern und Kapazitäten für andere Formate wieder besser zu nutzen“, betonte Geschäftsführer Matthias Lütkemeier.

Wurzeln reichen bis zu Chlorodont-Leo zurück

Die heutige Tuben-Fabrik im Dresdner Norden hat ihre Wurzeln in den 1917 gegründeten Leo-Werken Dresden, die für ihre Chlorodont-Zahncremetuben bekannt waren. Nach dem II. Weltkrieg wurden die Leo-Werke verstaatlicht und in den VEB Elbe-Chemie überführt. Daraus entstand nach der Wende die Dental-Kosmetik GmbH, die 1999 ihre Tubenproduktion ausgliederte und schließlich an die indische Essel-Gruppe verkaufte.

Heute beschäftigt Essel in Dresden 165 Mitarbeiter. Die Fabrik produziert jährlich rund 250 Millionen Tuben für Kunden aus der Kosmetik und der Lebensmittel-Industrie sowie weiteren Branchen.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

Schreibe einen Kommentar