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Mehrheit will Tests mit Roboterautos

Im vernetzten Straßenverkehr der Zukunft sollen Roboterautos und intelligente Ampeln automatisch erkennen, wenn Fußgänger unbedacht auf die Straße rennen - und dafür sorgen, dass die Fahrzeuge rechtzeitig autonom bremsen. Abb.: hw
Im vernetzten Straßenverkehr der Zukunft sollen Roboterautos und intelligente Ampeln automatisch erkennen, wenn Fußgänger unbedacht auf die Straße rennen – und dafür sorgen, dass die Fahrzeuge rechtzeitig autonom bremsen. Abb.: hw

Berlin, 15. Februar 2017. Eine große Mehrheit der Deutschen ist dafür, autopilot-gesteuerte Autos auf öffentlichen Straßen im Praxiseinsatz zu testen. 44 Prozent erhoffen sich von solchen automom fahrenden Autos einen besseren Verkehrsfluss, ein drittel rechnet sich mehr Sicherheit durch solche Roboterautos aus. Das hat eine repräsentative Umfrage von „Bitkom Research“ ergeben.

Bitkom: Deutsche Autobauer haben gute Startposition

„Das Auto, das von alleine fährt – das klang vor wenigen Jahren noch nach Science Fiction. Heute denken wir darüber nach, wie man die gewonnene Zeit nutzen kann, wenn der Autopilot das Steuer übernimmt“, betonte Vizepräsident Achim Berg vom deutschen Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ in Berlin. „Die Ausgangsposition der deutschen Automobilhersteller beim Rennen um die Weltmarktführerschaft für autonome Autos ist dabei sehr gut.“

Autonome Fahrzeuge könnten eigenes Auto sinnlos machen

Gleichzeitig gehen viele Branchenkenner davon aus, dass der Trend hin zum autonom fahrenden Auto – das in vielen Fällen wahrscheinlich elektrisch angetrieben sein wird – unsere Mobilitätsgewohnheiten stark verändern wird. Sollte es möglich sein, sich zum Beispiel per App ein selbstfahrendes Auto bei Bedarf zu rufen, wollen 61 Prozent kein eigenes Auto mehr kaufen. „Das autonome Auto ist nicht nur eine Weiterentwicklung des Autos wie wir es heute kennen, es ist die Basis für ein völlig neues Verständnis von Mobilität“, sagte Berg. „Für die Automobilhersteller bedeuten diese Zahlen, dass es künftig nicht mehr genügen wird, Fahrzeuge herzustellen und zu verkaufen. Die Zukunft liegt in einer vernetzten Mobilität, im Angebot von neuen Mobilitätsdiensten.“

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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