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Leag baut Giga-Akku in der Lausitz

So soll die "Gigabattery Jänschwalde" einmal aussehen. Visualisierung: Leag/ Fluence
So soll die „Gigabattery Jänschwalde“ einmal aussehen. Visualisierung: Leag/ Fluence

Energiespeicher soll 4000 Megawattstunden fassen

Jänschwalde, 8. November 2025. Die Leag baut am Kraftwerks-Standort Jänschwalde eine Groß-Akku mit einem Gigawatt Leistung und einem Speichervermögen von vier Gigawattstunden. Damit dürfte es sich um einen der größten Akku-Stromspeicher in Europa handeln.

Puffer für die Energiewende

„Mit diesem Vorhaben zünden wir einen weiteren Wachstumsturbo unserer Gigawattfactory“, erklärt Leag-Chef Adi Roesch. „Mit der Errichtung von Speichern im Giga-Maßstab adressieren wir eine der größten Herausforderungen der Energiewende: die konstante Verfügbarkeit von Energie unabhängig von der Verfügbarkeit Erneuerbarer Energien.“

Lieferant „Fluence“ soll demnach auf einem rund zehn Hektar großes Areal südöstlich des Kraftwerks Jänschwalde Akkumulatoren mit Lithium-Eisenphosphat-Zellen installieren, die theoretisch den Stromverbrauch von mehr als 1,6 Millionen Haushalten für vier Stunden decken können. Die „Gigabattery Jänschwalde 1000“ soll vor allem die regionalen Stromnetze stabilisieren, wenn Wind- und Solarkraftwerke wieder einmal zu unstet Energie einspeisen. Außerdem ist der Großakku in der brandenburgischen Lausitz ein Teil der Leag-Strategie, nach dem Kohleausstieg als Energie-Lieferant aus erneuerbaren Quellen am Markt zu agieren.

Autor: hw

Quelle: Leag

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger