Leibniz, Planck & Co. halfen mit beim Exzellenz-Erfolg von Sachsens Uni

Wissenschaftsminister: Partner waren Schlüssel zum Weg an die wissenschaftliche Spitze
Dresden, 9. Juni 2025. Neben der TU Dresden und der Uni Leipzig haben auch mehrere außeruniversitäre Institute zu den sächsischen Erfolgen in der jüngsten Vergaberunde für Exzellenz-Sonderzuschüsse beigetragen. Darauf hat Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) hingewiesen: Exzellenz sei selten eine Einzelleistung, betonte er. „Das Zusammenwirken von starken Verbündeten ist der Schlüssel zum Weg an die wissenschaftliche Spitze.“
Leibniz-Polymerinstitut Dresden auch bundesweit ganz vorn
So war an den jüngsten Exzellenzprojekten maßgeblich auch das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) mit vier Beteiligungen – auch bundesweit ein Spitzenwert. Es ist Partner der TU-Dresden-Cluster „REC2: Verantwortungsvolle Elektronik im Zeitalter des Klimawandels“, „PoL – Physik des Lebens“ und „CARE: Klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen“. Zum CARE-Cluster gehört auch das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) Dresden.
Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) ist beteiligt an den Clustern „ctd.qmat: Komplexität, Topologie und Dynamik in Quantenmaterialien“ der TU Dresden sowie genauso wie das IPF an REC2.
Die Helmholtz-Zentren sind in der kommenden Förderperiode bundesweit an 32 Clustern beteiligt. Allein das Dresdner HZDR ist Partner in drei erfolgreichen Clustern der TU Dresden: Physik des Lebens, ctd.qmat und REC2 .
REC2 kann neben den genannten Leibniz-Instituten und dem HZDR u.a. das landesfinanzierte Nanoelectronics Materials Laboratory (NaMLab) und das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) als außeruniversitäre sächsische Partner nennen.
Das Cluster der Universität Leipzig, „LeiCem: Leipzig Centrum für Metabolismus – Stoffwechselgesundheit verstehen und verbessern“, hat als Partner u.a. die drei Max-Planck-Institute (MPI) für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI-CBS), für Mathematik in den Naturwissenschaften (MPI-MIS) und für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA), das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Genetik (IZI), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) sowie das Helmholtz-Institut für Metobolismus, Adipositas- und Gefäßforschung (HI-MAG).
CARE zählt außer Leibniz-Instituten das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) und das Helmholtz Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) zu den Clusterbeteiligten oder Kooperationspartnern.
Das „CeTI: Centre for Tactile Internet with Human-in-the-Loop“ an der TU Dresden hat an außeruniversitären sächsischen Einrichtungen das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik Dresden (FEP), das MPI-CBG und das Deutsche Krebsforschungszentrum DZFZ (Helmholtz) mit im Boot.
An ctd.qmat sind neben IFW und HZDR die Max-Planck-Institute für die Physik komplexer Systeme (MPI-PKS) und für Chemische Physik fester Stoffe (MPI-CPfS) mit dabei.
Das Exzellenzcluster „Physik des Lebens (PoL)“ arbeitet u.a. mit den Max-Planck-Partnern MPI-CBG und MPI-PKS, dem Center for Scaliable Analytics and Artificial Intelligence (ScaDS.AI) sowie wie erwähnt mit dem HZDR und Leibniz IPF zusammen.
Darüber hinaus zählen zu den Partnern der TU Dresden und Universität Leipzig in ihren Exzellenz-Clustern andere sächsische Hochschulen, auch UNU Flores bei CARE und Rec2, sowie weitere Institutionen und Partner aus der Wirtschaft. Die Beteiligungen und Kooperationen gehen zudem über Sachsen, Deutschland und Europa hinaus bis Südkorea, die USA, Israel, Taiwan oder Ruanda.
Autor: Oiger
Quelle: SMWK

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