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Freiberg Instruments baut aus

Die Stromspar-Chips von Globalfoundries sollen eine Schlüsselrolle in der hochautomatisierten Fabrik der Zukunft und im "Internet der Dinge" spielen. Foto: Sven Döring, Globalfoundries
Chipfabriken haben einen großen Bedarf an Messtechnik. Foto: Sven Döring, Globalfoundries

Mikroelektronik-Zulieferer plant neue Produktionshalle

Freiberg, 18. Dezember 2024. Der Mikroelektronik-Zulieferer „Freiberg Instruments“ will seine Messtechnik-Fertigung in Sachsen ausbauen. Konkret will das Unternehmen eine neue, klimatisierte Halle für Halbleiter-Produktionsanlagen bauen. Dafür schießt das Land 1,87 Millionen Euro zu. Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Kralinski wird die förmliche Zusage am Freitag in Freiberg übergeben.

Aus Bergakademie ausgegründet

Freiberg Instruments ist 2005 als Ausgründung aus der Bergakademie Freiberg entstanden. Das Unternehmen ist auf Messtechnik und Analyseinstrumente für Chipfabriken, die Solarindustrie, Medizintechnik, Materialentwicklung und weitere Sparten spezialisiert.

Die bereits erweiterten Produktions- und Lagerflächen in Freiberg sind inzwischen ausgelastet. Nun braucht das Team um Geschäftsführer Kay Dornich eine neue Produktionshalle. Außerdem ist geplant, Messgeräte, neue Werkzeuge, eine CNC-Fräsmaschine, Roboter, eine Wasserstrahlanlage und eine Photovoltaikanlage anzuschaffen. „Diese Investitionen schaffen die Grundlage, um auch künftig größere Aufträge annehmen zu können“, schätzt das Wirtschaftsministerium in Dresden ein.

Autor: hw

Quellen: SMWA, Freiberg Instruments

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger