Künstliche IntelligenzMedizin & BiotechNewszAufi

KI durchleuchtet in Dresden Funktionsweise des Lebens

Eine Künstliche Intelligenz fahndet ab sofort mit 300 Sensoren nach urbanen Hitzeinseln in Dresden. Visualisierung: Dall-E,, bearbeitet (hw)
Visualisierung: Dall-E,, bearbeitet (hw)

Neuer Forschungsverbund „BioAI Dresden“ ist mit 40 Millionen Euro dotiert

Dresden, 27. November 2024. Am Schnittpunkt von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) und Biomedizin entsteht in Dresden ein mit 40 Millionen Euro dotierter Forschungsverbund „BioAI Dresden“. Das hat die TU Dresden angekündigt, die zu den Trägern und Finanziers des Vorhabens gehört.

Schlüssel zu neuen Therapien erhofft

Die Idee dahinter: Die Wissenschaftler wollen durch KI-Einsatz besser verstehen lernen, wie sich biologische Systeme auf allen Größenebenen von der Zelle bis zum kompletten Organismus genau entwickeln und dann funktionieren. Außerdem sollen die KIs letztlich auch bei der Entwicklung neuer Therapien helfen. All dies wollen die Initiatoren an das „Zentrum für Systembiologie Dresden“ (CSBD) andocken. Das wiederum ist ein Gemeinschaftszentrum der Max-Planck-Institute für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) und für Physik komplexer Systeme (MPIPKS) sowie der Technischen Universität Dresden. Außerdem wollen die Sachsen eng mit dem neuen Aithyra-Institut in Wien kooperieren.

„Lebende Systeme sind äußerst komplex. KI wird der Schlüssel sein, um diese Komplexität zu entschlüsseln und zu verstehen, wie lebende Systeme funktionieren“, erklärt CBG-Direktor Prof. Stephan Grill. „Dieses spannende Gemeinschaftsprojekt wird es uns ermöglichen, eine neue Generation physikbasierter biomedizinischer KI-Algorithmen zu entwickeln, um die Prinzipien und Mechanismen zu identifizieren, die lebende Systeme ausmachen.“

Boehringer-Ingelheim-Stiftung steuert die Hälfte der Finanzen bei

Hauptfinanzier von „BioAI Dresden“ ist die Boehringer-Ingelheim-Stiftung – sie steuert 20 Millionen Euro bei. In die andere Hälfte teilen sich die Max-Planck-Gesellschaft, die TU Dresden und der Freistaat Sachsen hinein.

Autor: hw

Quelle: TUD

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger