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Leibniz-Polymerinstitut richtet 3D-Druck-Labor ein

Europa, Deutschland, Sachsen, Dresden. Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. 09.05.2017 © 2017 Sven Döring / Agentur Focus
Europa, Deutschland, Sachsen, Dresden. Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. 09.05.2017 © 2017 Sven Döring / Agentur Focus

Additive Fertigung soll schneller industriereif werden

Dresden, 4. Januar 2018. Um 3D-Druck schneller industriefähig zu machen, hat das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) ein neues Applikationslabor für „additive Fertigungsverfahren“ eingerichtet. Die Idee dabei: Unternehmen und andere Praxispartner sollen in dem Labor Erkenntnisse der Grundlagenforschung in konkrete Produkte überführen, die 3D-Drucktechnologie erproben, ihre Mitarbeiter dort ausbilden und sich von Experten beraten lassen. Auch bei der Fördermittel-Akquise für 3D-Druck-Innovationen werde man die Partner-Betriebe unterstützen, versprechen die Leibniz-Wissenschaftler.

Hintergrund: Bisher setzen vor allem Prototypen-Hersteller, Künstler und Heimwerker solche Geräte ein, da heutige 3D-Drucker zumeist nur Teile aus einfachem Kunststoff erzeugen können. Unter der Profi-Bezeichnung „Additiv-generative Fertigung“ und mit neuen Druckmaterialien bis hin zu Metallen und Keramiken zieht diese Technologie nun aber auch in die Industrie ein. Die Geräte im IPF-Labor beherrschen daher auch unterschiedliche Druckverfahren wie Stereolithographie oder Tintendruck und können verschiedene Polymere drucken.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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