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Veranstaltungs-Apps im Eigenbau

Die Gründer Norbert Sroke, Philipp Katz und Eric Mischke (von links nach rechts). Foto: LineUpr
Die Gründer Norbert Sroke, Philipp Katz und Eric Mischke (von links nach rechts). Foto: LineUpr

Dresdner Plattform LineUpr für digitale Programmhefte ausgezeichnet

Dresden/Berlin, 26. Februar 2017. Mit dem Ehrentitel „Captain MICE Future“ hat eine Jury in Berlin nun die junge Dresdner Software-Schmiede „LineUpr“ ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigte die „Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren“ eine von LineUpr entwickelte Internet-Plattform, mit der auch programmiertechnische unerfahrene Organisatoren für ihre Konzerte, Stadtfeste, Tagungen oder anderen Ereignisse eine Veranstaltungs-App erstellen können. Diese digitalen Programmhefte funktionieren laut LineUpr sowohl auf iPhones wie auch auf Android-Telefonen.

Namhafte Kunden gewonnen

„Seit Sommer 2016 haben bereits über 500 Veranstalter LineUpr erfolgreich genutzt“, informierte das Unternehmen. Dazu gehörten demnach die TU Dresden, Daimler, die BMW-Stiftung, Axel Springer und weitere Unternehmen und Institutionen. Philipp Katz, Eric Mischke und Norbert Sroke hatten das Unternehmen vor reichlich zwei Jahren in Dresden gegründet.

Gründer lernten sich beim Medieninformatik-Studium kennen

„Norbert und ich haben zusammen Medieninformatik in Dresden studiert und haben uns während des Studiums kennen gelernt“, berichtet Philipp Katz über die Wurzeln des Unternehmens. „Nach dem Studium hat sich Norbert selbständig gemacht; ich bin noch 3,5 Jahre an der TUD geblieben und habe promoviert. Während der Zeit standen wir regelmäßig in Kontakt und haben und immer mal wieder bezüglich möglicher Projektideen ausgetauscht, so ist dann letztlich die Idee mit LineUpr entstanden.“

Gestartet sei „LineUpr“ dann Ende 2014 mit einem Exist-Gründerstipendium. „Zu diesem Zeitpunkt ist dann Eric Mischke zu uns gestoßen, der an der TUD Betriebswirtschaftslehre studiert hat“, erzählt Philipp Katz. Spezialisiert hat sich das vierköpfige Unternehmen seitdem auf digitale App-Konstuktionsbaukästen beziehungsweise Content-Managment-Systeme (CMS) für Veranstaltungs-Apps. Seinen Sitz hat es an der Dresdner Könneritzstraße.

Beispiel-App, die mit dem Dresdner System erstellt wurde. Foto: LineUpr
Beispiel-App, die mit dem Dresdner System erstellt wurde. Foto: LineUpr

Das namensgebende MICE für den nun an die Dresdner verliehenen Preis ist eine Abkürzung für die Wörter „Meetings, Incentives, Conferences und Events“.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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