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Nur 40 % der Studenten halten Regelzeit ein

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD
Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Wiesbaden, 31. Mai 2016. Nur 40 % der Studenten in Deutschland absolvieren ihre Studien innerhalb der Regelstudienzeit. Dies hat eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes (destatis) in Wiesbaden nun für das Jahr 2014 ergeben.

Für Bachelors stehen Chancen etwas besser

Obwohl die kürzeren Bachelor-Studiengänge als sehr lernintensiv gelten, halten in dieser Phase doch noch etwas mehr Studenten die Regelzeit ein: nämlich 46 % beim Bachelor im Vergleich zu nur 34 % unter den Jung-Akademikern, die einen aufbauenden Master-Studiengang absolvieren.

Viele Studenten brauchen etwa ein Jahr länger

Ein weiterer interessanter Befund in der Auswertung: Anscheinend brauchen viele Studenten eigentlich ein Jahr länger, um ihr Studium erfolgreich abzuschließen. „Innerhalb der vorgesehenen Studiendauer plus zwei Semester wurden 85 % der Bachelor-Abschlüsse und 87 % der Master-Abschlüsse erworben“, hat destatis ermittelt. Dies mag man als Hinweis werten, dass sowohl Bachelor- wie auch Master-Pensum zu dicht gestrickt sind.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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