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Jeder fünfte Sachse hat keinen Internet-Anschluss

Sowohl die Stadt wie auch die Telekom und andere private Anbieter haben den Glasfaser-Ausbau für schnelle Internet-Zugänge in Dresden inzwischen stark beschleunigt. Foto: Deutsche TelekomSowohl die Stadt wie auch die Telekom und andere private Anbieter haben den Glasfaser-Ausbau für schnelle Internet-Zugänge in Dresden inzwischen stark beschleunigt. Foto: Deutsche Telekom
Die meisten Sachsen gehen über feste Zugänge ins Netz, der Anteil der mobilen Nutzer steigt aber. Foto: Deutsche Telekom

Freistaat hinkt hinterher

Kamenz, 13. Mai 2016. Etwa jeder fünfte Sachse kann oder will daheim nicht online sein: Nur 79 Prozent aller sächsischen Privathaushalte haben einen Internetzugang. Damit liegt der auf seine Hochtechnologie-Industrien so stolze Freistaat weiterhin spürbar unter dem Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit haben 85 Prozent aller Haushalte einen Internetzugang. Dies teilte das statistische Landesamt in Kamenz im Vorfeld des Welt-Fernmeldetages (17. Mai) mit.

Auch bei besonders schnellen Netzzugängen liegt Sachsen hinten: Bundesweit haben im Schnitt 82 % aller Haushalte einen Breitband-Zugang, im Freistaat sind es nur 76 %. Die Statistiken beruhen auf einer Haushalts-Umfrage im Jahr 2015.

Trend geht zu mobilen Zugängen

Derweil verschieben sich die Zugangswege immer mehr hin zu mobilen Geräten: „Während die Nutzung von festen Breitbandanschlüssen (z. B. DSL-Verbindung, TV-Kabel oder Satellit) mit 89 Prozent gegenüber 2014 um zwei Prozentpunkte abnahm, war eine Zunahme bei der Nutzung mobiler Breitbandanschlüsse (z. B. über Handy/ Smartphone, USB-Stick oder Laptop-Karte) um drei Prozentpunkte auf 44 Prozent zu verzeichnen (Mehrfachnennungen möglich)“, hieß es vom Landesamt.

Weltfernmeldetag am 17. Mai

Den Weltfernmeldetag feiern Kommunikationstechnik-Freunde seit 1967 alljährlich am 17. Mai, denn an diesem Tag im Jahr 1865 gründete sich die „Internationale Fernmeldeunion“ (ITU). Da kaum noch einer von Fernmeldetechnik spricht, gilt der Tag heute eher der modernen Kommunikationstechnik.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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