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Brand in Asylunterkunft in Meißen

Unser Ausflugsziel - der Meißner Burgberg. Foto: Peter Weckbrodt
Foto: pw

Meißen, 28. Juni 2015. In Meißen hat über Nacht ein Haus gebrannt, in dem Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Die Polizei ermittelt mit Verdacht auf einen Brandanschlag mit einem fremdenfeindlichen Hintergrund. Das Haus war noch unbewohnt, es gab anscheinend keine Verletzten. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) will sich heute Nachmittag ein Bild von der Lage vor Ort machen.

Erst vor wenigen Tagen war es zu Unruhen vor einer anderen Asylunterkunft nicht weit von Meißen, nämlich in Freital gekommen. Dort hatten insgesamt rund 280 Menschen in zwei verschiedenen Kundgebungen für und gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in diesem Haus demonstriert. Dabei hatten Asylkritiker mit Eiern geworfen. Nach der Demo hatten sie ein Auto der Asylbefürworter verfolgt und attackiert.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.