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CERN plant „Tag der Weltmaschine“

Tief unter der Erde sausen die Protonen durch die LHC-Röhren. Abb.: CERN
Tief unter der Erde sausen die Protonen durch die LHC-Röhren. Abb.: CERN

Genf, 14.11.2011: Das europäische Teilchenforschungszentrum „CERN“ will am 23. November 2011 einen „Tag der Weltmaschine“ an bundesweit 15 Standorten feiern. Per Live-Schaltung wird in alle beteiligten Städte ein Interview mit CERN-Generaldirektor Rolf Heuer übertragen. Fragen dafür kann jedermann per E-Mail vorab einreichen.

Ein Schwerpunkt dürfte wohl die Frage sein, warum die Teilchenphysiker mit dem weltweit leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger, dem unterirdischen „Large Hadron Collider“ (LHC), der immerhin schlappe drei Milliarden Euro gekostet hat, immer noch nicht das Higgs-Boson gefunden haben. Von dem Nachweis dieses Elementarteilchens erhoffen sich die Physiker Antwort auf die Frage, wie im Universum überhaupt Materie entstehen konnte.

Der LHC ging vor zwei Jahren in Betrieb. Kurz zuvor hatte der Oiger Gelegenheit, das gute Stück live zu besichtigen, bevor die unterirdischen Kavernen wegen der hohen Strahlungswerte im Vollbetrieb dauerhaft verschlossen wurden. Meinen Bericht dazu findet ihr hier. Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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