Alle Artikel mit dem Schlagwort: Virtual Reality

Kann einem eher leid tun in diesem Sci-Fi-TV-Show-Zirkus: Nikolai Coster Waldau als Kommandant der "Phaeton". Abb.: Bildschirmfoto

Bluray Virtuality: Dschungelcamp im Weltall

Sci-Fi-Streifen über die Suche nach neuer Erde gleitet in Unterschichts-TV ab Während die Erde langsam in einer Klima-Katastrophe ersäuft, gondelt das Raumschiff „Phaeton“ zu einem fernen Sternensystem, um Aliens und/oder eine neue Heimat für die Menschen zu finden. Finanziert wird die sauteure Expedition durch einen Unterhaltungskonzern, der dafür eine Art „Big-Brother-Dschungelcamp“ von den Astronauten fordert: Jeden Tag müssen sie vor TV-Kameras herumhampeln, um den Zuschauern per Fernübertragung zur Erde ausreichend voyeuristische Unterhaltung mitten im Untergang zu bieten. Um nicht völlig zu verblöden, taucht die Crew immer öfter in virtuelle Welten an Bord ab: eine Art Holodeck à la Raumschiff „Enterprise“, in der sie ein alternatives Leben als Westernheld oder Rockstar-Heroine genießen. Doch dann mehren sich die Fehler im System: Die Lebenserhaltungssysteme im Raumschiff drohen zu versagen und in der computergenerierten Scheinwelt sorgt ein fremder Avatar für Mord und Vergewaltigung. Kommandant Frank Pike (Nikolai Coster Waldau – „Game of Thrones“) ist hin- und hergerissen: Soll er die Mission und den ganzen Reality-Show-Zirkus abbrechen und zur Erde zurückkehren…?

Unser Tester Sven Germeroth im Cyberspace-Rausch. Foto: Madeleine Arndt

Google Cardboard: Erste Erfahrungen im Cyberspace

Virtuelle Welten zum Sparpreis – ein Erlebnisbericht Dresden/Mountain View, 23. Januar 2015: Wohl jeder wird schon mal wenigstens einmal ein Foto von jenen Hipsters gesehen haben, die mit einer dieser Cyberspace-mäßigen Datenbrillen auf der Nase herumrennen. Die sind mit kleinen Bildschirmen versehen, die dem Träger eine „Virtuelle Realität“ (VR) nicht nur vor Augen führen, sondern es auch möglich machen, sich in diesen Gegenwelten zu drehen und zu wenden, sie in allen Dimensionen zu erkunden. So chic diese VR-Brillen auch sind, so teuer sind sie auch: Entwickler wie Google, Zeiss oder das Fraunhofer Comedd Dresden setzen vierstellige Preise dafür an. Doch warum die schönen Euros aus dem Fenster rauswerfen, wenn es billige Alternativen wie die „Google Card Boxes“ gibt, die nur ein paar Euro kosten? Im Prinzip sind dies nur Papp-Bastelsätze, die man zu einem Brillenkasten zusammenfügt und dann sein iPhone oder Android-Smartphone als mobilen Bildschirm hineinstecken muss, um dann per App (Miniprogramm) die virtuellen Welten zum Sparpreis erwandern kann? Unser Gastautor Sven Germeroth hat’s ausprobiert – hier seine Erfahrungen: