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Hatte viel Spaß beim Nageln: Eugene Myers (links) schlug bei Richtfest in Dresden-Johannstadt mit wachsender Begeisterung zu, ähnlich auch der sonst eher introvertiert wirkende finnische Architekt Janne Kentala. Foto: Heiko Weckbrodt

Von der ersten Zelle zum Lebewesen

Bioinformatik-Guru Eugene Myers will neues Zentrum für Systembiologie in Dresden auf Weltklasse-Niveau trimmen Dresden, 15. Dezember 2015. Mit dem neuen Zentrum für Systembiologie (CSBD) entsteht derzeit in Dresden-Johannstadt eine „Weltklasse“-Wissenschaftseinrichtung, in der „an vorderster biomedizinischen Front“ geforscht wird. Das hat der US-Bioinformatiker und CSBD-Direktor Prof. Eugene W. Myers heute beim Richtfest versprochen. „Wir freuen uns schon sehr darauf“, sagte er. In einem Jahr soll das für das – von finnischen Architekten entworfene – Gebäude an der Pfotenhauer Straße fertig sein. Im Fokus der interdisziplinären Forschungen wird dann die Frage stehen, wie Leben entsteht.

Stichwort „Maya-Kalender“: Warum die Apokalyptiker irren

Neben der Flutszene von Seite 74 stützen sich die Apokalyptik-Fans im Internet vor allem auf die Systematik des komplizierten Maya-Kalenders. Da die Maya nicht das Dezimalsystem wie wir, sondern – mit Ausnahmen – ein auf 20 basierendes Zahlensystem verwendeten, hatten sie zwei Kalender mit 260 und 365 Tagen, die wiederum in 20-Tages-Monate eingeteilt waren. Um richtig lange Zeiträume benennen zu können, führten die Priester zudem Einheiten wie „Bak‘tun” (400 Jahre), „piktun” (8000 Jahre) und „kalab‘tun” (160 000 Jahre) ein.