Alle Artikel mit dem Schlagwort: selbstorganisierend

Das DNAmic-Team aus Dresden. Foto: DNAmic

Mit Nano-Gold zum Opto-Computer

Dresdner „DNAmic“ erringt in USA 2. Platz im Studentenwettbewerb „Biomod“ Dresden, 3. November 2014. Mit Konzepten für genetisch konstruierte Licht-Computer hat das Team „DNAmic“ der TU Dresden im Studentenwettbewerb “Biomod” in den USA einen zweiten Platz errungen. Das teilten die zwölf beteiligten Dresdner Studenten und das TU-Exzellenzzentrum für fortgeschrittene Elektronik (cfaed) mit.

Polymere Faltkunst: Dresdner Chemiker arbeitet an Wirkstoff-Lieferdienst für den Körper

Dresden, 27. August 2012: Der aus Russland stammende Forscher Dr. Leonid Ionov entwickelt derzeit im „Leibniz-Institut für Polymerforschung“ (IPF) in Dresden eine Art Paketpostdienst für die Zustellung von Stammzellen und Medikamenten im menschlichen Körper: Aus Polymeren – also Kettenmolekülen aus Kohlenstoff-Wasserstoffverbindungen – konstruiert er winzig kleine „Mikro-Origami“, die sich ähnlich wie die namensgebende japanische Papierkunst selbstständig zusammenrollen und wieder auseinanderfalten – und am Zielort im Körper die Wirkzellen, die sie in ihrem Innern transportiert haben, freisetzen. Ein ähnliche Prinzip hatte er bereits bei der Konstruktion mikroskopisch kleiner Polymer-Bürsten eingesetzt, für die er am 17. September 2012 den diesjährigen „Georg-Manecke-Preis“ der „Gesellschaft Deutscher Chemiker“ erhält.

Helmholtz fördert Dresdner Spintronik-Projekt „Nanonet“ mit 1,2 Millionen Euro

Dresden, 3.5.2012: Mit dem Projekt „Nanonet“ wollen fünf Dresdner Institute die Spintronik-Forschung im „Silicon Saxony“ vorantreiben und Nanoelektronik-Wissenschaftler qualifizieren, die auf Computerchips spezialisiert sind, die sich aus einzelnen Atomen und Molekülen selbstständig wachsen. Die Helmholtz-Gemeinschaft wird dieses Programm in den kommenden sechs Jahren mit jeweils 200.000 Euro fördern, also insgesamt 1,2 Millionen Euro. Das teilte das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) heute mit.