Alle Artikel mit dem Schlagwort: Panzer

Das versprochene 100-Milliarden-Euro-Programm von Kanzler Olaf Scholz wird nicht reichen, um die selbst definierten neuen Verteidigungsziele zu erreichen, warnt das Ifo-Institut. Zudem steht die Frage, ob ein massiver Ankauf von Panzern und Jets die richtige Antwort ist. Foto: Marco Dorow für die Bundeswehr

Ifo: Bundeswehr braucht 25 Milliarden Euro mehr pro Jahr

Andernfalls könne die Bundesrepublik ihre neu definierten Verteidigungsziele nicht erfüllen München, 19. April 2022. Wenn Deutschland seine Verteidigungskraft stärken und die Nato-Vorgabe erfüllen will, zwei Prozent seiner Wirtschaftskraft ins Militär zu investieren, müsste die Bundeswehr dauerhaft 25 Milliarden Euro mehr pro Jahr bekommen. Das hat das Ifo-Institut in München errechnet.

So etwa sollen die neuen Tempo-Vehikel aussehen, die sich die DARPA als Panzer-Alternative vorstellt. Visualisierung: DARPA

Tempo statt Panzer

DARPA will extrem schnelle Kampfvehikel übers Schlachtfeld flitzen lassen Arlington, 22. August 2014: Das US-Militär erwägt, künftig insektenartige Tempovehikel auf den Gefechtsfeldern einzusetzen, die Soldaten extrem schnell zu Einsatzorten bringen. Statt immer schwerere Panzer mit immer aufwendigeren Schutzvorrichtungen zu bauen, will die auf Rüstungsforschung spezialisierte US-Agentur „DARPA“ dafür kleinere, extrem bewegliche Kampffahrzeuge konstruieren lassen. Die sollen so wendig und schnell sein, dass sie nur schwer zu orten und zu treffen sind. Das „GXV-T“-Programm repräsentiere einen völligen Neuansatz und Bruch mit 100 Jahren Panzer-Entwicklung, schätzte die DARPA ein.

Die sächsischen XII. und XIX. Armeekorps und das XII. Reservekorps stellten zu Beginn des I- Weltkriegs die 3. Armee an der deutschen Westfront. Repro: Sächs. Staatsarchiv

Die schwache Schuppe der Stahlmonster

Dresdner Staatsarchiv baut Internetsuche aus und stellt sächsische Weltkriegs-Archivalien ins Netz Dresden, 1. August 2014: Heute vor 100 Jahren trat Deutschland in den Ersten Weltkrieg ein – und aus diesem Anlass hat das Sächsische Staatsarchiv Dresden seine Internetpräsenz deutlich ausgebaut: Zum Einen haben die Archivare auf einer Themenseite sächsische Kriegsakten ins Netz gestellt, zum Anderen bieten sie nun erstmals umfangreiche Online-Recherchen in großen Teilen ihres Gesamtbestandes. „Jetzt ist das Archivgut des Freistaates mit einem Klick überall erreichbar, unabhängig davon in welchem der Archive sich die Dokumente wirklich befinden“, betonte der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU). „Das verbessert den Service für Wissenschaftler, Bürger und Verwaltung deutlich.“