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Ein Abenteuer der Junghexe Tiffany Weh wird das Thema des letzten Scheibenwelt-Romans sein, der nach dem Tod von Autor Terry Pratchett erscheint. Abb.: Random House

Letzter Scheibenwelt-Roman kommt im September 2015

Terry Pratchetts (†) „Sheperd’s Crown“ über Jung-Hexe Tiffany Weh erscheint post mortem London, 8. April 2015: Vor seinem Tod hat der britische Erfolgsautor Terry Pratchett noch einen letzten Scheibenwelt-Roman fertiggestellt – und der soll am 10. September 2015 bei englischen Verlag „Random House“ veröffentlicht werden. Das teilte Terry Pratchett post mortem (also wohl eher sein Verleger) auf seiner Facebook-Seite an. „The Sheperd’s Crown“ (Die Schäferkrone) widmet sich noch einmal den Abenteuern der jungen Hexe Tiffany Weh, wird sich tendenziell daher wohl eher an jüngere Scheibenwelt-Fans richten.

Terry Pratchett (1948-2015). Foto: Random House

Scheibenwelt-Autor Terry Pratchett gestorben

Spaßvogel starb daheim Ankh-Morpork, 12. März 2015: „IRGENDWANN MÜSSEN SELBST DIE GÖTTER MEINEM RUF FOLGEN“, ließ er Gevatter Tod in einem seiner Bücher dröhnen. Am Ende hat ihn der einsame Sensenmann, den er in vielen seiner Fantasieromane so bissig auf die Schippe genommen hatte, nun doch eingeholt: Terry Pratchett, der Autor von über 70 Büchern, darunter den überaus beliebten Scheibenwelt-Romanen, ist heute im Alter von 66 Jahren gestorben. Das teilte sein Verlag „Random House“ mit. 2007 war bei ihm Alzheimer diagnostiziert worden.

Scheibenwelt-Krimi „Snuff“: Wo Mumm ist, ist der Sensenmann nicht weit

Wo ein Polizist ist, da ist das Verbrechen nicht weit. Das bekommt auch Polizeichef Sam Mumm von Ankh-Morpok zu spüren, der im neuen Scheibenwelt-Roman „Snuff“ das erste Mal seit Jahren Urlaub mit Gattin und Sohnemann auf dem Lande macht. Statt sich zu erholen, stolpert der alte Kämpe nach wenigen Tagen über die Überreste eines brutal abgeschlachteten Koboldmädchens, legt sich mit der Land-High-Society an und deckt einen Drogenschmuggel-Ring auf, der sich bis zum Rand der Weltscheibe erstreckt. Der englische Erzfabulierer Terry Pratchett braucht in seinem neuesten Discworld-Krimi zwar etwas Anlauf, um zu alter Form aufzulaufen, punktet in der zweiten Hälfte aber wieder mit bewährten Stadtwache-Qualitäten.