Sächsische Wirtschaft investiert mehr in Innovationen

Entwicklungs-Ausgaben um 7 % gestiegen
Dresden, 10, November 2024. Sachsens Wirtschaft hat im Jahr 2022 rund 1,8 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert und damit 21 Prozent mehr als im Vergleichsjahr 2019. Das hat das Wirtschaftsministerium in Dresden mitgeteilt. Rechne man die Ausgaben für die Vorbereitung, die Produktion und den Vertrieb von Innovationen ein, seien die Innovations-Investitionen um sieben Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gestiegen. Neuere Zahlen für die Jahre 2023 und 2024 liegen noch nicht vor.
Innovationen in der Transformation besonders wichtig
„Trotz oder gerade wegen der Herausforderungen durch die tiefgreifende Transformation und die schwierige Wirtschaftslage agieren die sächsischen Unternehmen innovativ“, betonte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD: „Innovieren heißt in die Zukunft investieren.“ Erfreulich sei, dass auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen innovationsaktiv seien.
Die Zahlen gehen auf die „Deutsche Innovationserhebung“ zurück. Dafür befragt das „Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung“ (ZEW) jährlich im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums Unternehmen aus der Industrie und den unternehmensorientierten Dienstleistungen mit mindestens fünf Beschäftigten. Speziell für Sachsen hat das ZEW im Auftrag des Dresdner Wirtschaftsministeriums die Stichprobe größer gefasst, damit repräsentative Aussagen für den Freistaat zustande kommen.
Quelle: SMWA

Ihre Unterstützung für Oiger.de!
Ohne hinreichende Finanzierung ist unabhängiger Journalismus nach professionellen Maßstäben nicht dauerhaft möglich. Bitte unterstützen Sie daher unsere Arbeit! Wenn Sie helfen wollen, Oiger.de aufrecht zu erhalten, senden Sie Ihren Beitrag mit dem Betreff „freiwilliges Honorar“ via Paypal an:
Vielen Dank!

